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- 455 Seiten
- 16 Lesestunden
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Der Erzähler entdeckt das Tagebuch seines Urgroßvaters, eines Arztes im böhmischen Hinterland, der nach einem gescheiterten Selbstmordversuch mit dem Schreiben begann. Stifter widmete über zwei Jahrzehnte dieser Erzählung, die er als sein Lieblingskind betrachtete. Entstanden zwischen 1840 und 1841, wurde sie erstmals in der Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode veröffentlicht. Die vollständige Neuausgabe, herausgegeben von Karl-Maria Guth, erschien 2015 in zweiter Auflage und basiert auf der Ausgabe von 1959. Die Paginierung dieser Ausgabe wird in der Neuausgabe zeilengenau als Marginalie aufgeführt. Das Cover zeigt ein Bild von Angelo Bronzino. Adalbert Stifter wuchs in bescheidenen Verhältnissen im Böhmerwald auf, bevor er nach Wien zog, wo er zwischen bürgerlicher Berufstätigkeit und künstlerischem Schaffen als Maler und Schriftsteller pendelte. Nach anfänglichem Erfolg als Novellist stürzte er nach vernichtenden Kritiken in Krisen. 1854 fand er als Schulrat wirtschaftliche Stabilität, die ihn jedoch geistig unterforderte und seine künstlerische Schaffenskraft anregte. Nach jahrelangem Alkoholmissbrauch war seine Gesundheit angeschlagen, und 1868 nahm er sich das Leben. Stifters zentrale Motive sind die ethische Kraft des sanften Gesetzes und das Wechselspiel von Höhen und Tiefen der Natur und des Menschen. Seine detailgetreuen Erzählungen zählen zu den Hauptwerken des Realismus.
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Insel Taschenbuch - 1108: Die Mappe meines Urgrossvaters, Adalbert Stifter, Peter Suh, Wolfgang Frühwald
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- Erscheinungsdatum
- 1989
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