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Io che non ho conosciuto gli uomini

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  • 175 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Romanzo sulla solitudine, l'amicizia femminile e un mondo senza uomini. Una ragazza senza nome trascorre tutta la sua vita insieme ad altre trentanove donne in una prigione sotterranea. Sotto il costante controllo di guardiani armati, che non proferiscono mai parola, le prigioniere non sanno nemmeno come siano arrivate lì, non hanno idea del passare del tempo e ricordano vagamente la loro vita precedente. La protagonista non comprende perché sia stata condannata né come sia fatto il mondo esterno, che riesce a immaginare solo in modo confuso attraverso i racconti delle compagne di prigionia. Un giorno suona l'allerta, i sorveglianti scompaiono e lei deve reinventarsi, sopraffatta da una libertà carica di incertezze e pericoli. Ma cosa rappresenta in questo romanzo la libertà e da dove proviene questo mondo distopico? È stato abbandonato? Distrutto da un virus? Invaso?

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Io che non ho conosciuto gli uomini, Jacqueline Harpman

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Erscheinungsdatum
2024
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(Hardcover)
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14486 Bewertung

Von Beginn an hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen und nicht wieder losgelassen. Es lebt nicht von sonderlich viel Handlung, sondern von dem Zwischenmenschlichen, Philosophischen und Nicht-Greifbaren. Eine düstere Atmosphäre und Ungewissheit sind permanent präsent. An manchen Stellen ist diese kaum auszuhalten, ließ das Buch aber trotz wenig Handlung sehr kurzweilig erscheinen. Ich wollte immer weiterlesen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen - nur um mehr Klarheit zu erlangen. Gerade die Unklarheit des Buches sehe ich als seine größte Stärke. Im zentralen Fokus steht die Frage, was Menschlichkeit bedeutet. Was macht Leben aus? Hier wurde versucht, der Sinnhaftigkeit der menschlichen Existenz auf den Grund zu gehen, grob angerissen, ohne zu einer abschließenden Schlussfolgerung zu gelangen. Vielmehr wird Raum gelassen, selbst zu eigenen Schlüssen und Interpretationsansätzen zu kommen. Der Schreibstil ist schlicht und wahrt eine gewisse Distanz zum Geschehen. Damit ist dieser auch passend zur Perspektive der Ich-Erzählerin gewählt - wie sich im Laufe der Erzählung herausstellt. Feinfühlige, detailreiche Schilderungen lassen die beschriebenen Charaktere lebendig wirken, zutiefst menschlich und nachvollziehbar. Diese einzigartige Erzählung ist mehr ein abstraktes Gedankenspiel. Sie scheint realitätsfern zu sein, während sie zeitgleich den tiefsten philosophischen Fragen nachgeht, die den Menschen ausmachen. Große Empfehlung!

Dystopische Erzählung, die viele Fragen offen lässt, aber sehr gut geschrieben wurde.