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Der Toten Wald

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Als politischer Gefangener in Buchenwald erlebt Johannes die Vernichtung jeder Form von Menschlichkeit, die körperlichen und psychischen Folterungen sowie die Degradierung, unter der vor allem die Juden leiden. Er erkennt, welchen schrecklichen Weg sein Land und sein Volk eingeschlagen haben. Der psychische und physische Zusammenbruch, verursacht durch Zwangsarbeit, zusammen mit den Bemühungen von Verwandten und Freunden, ermöglicht seine Freilassung: Johannes muss jedoch versprechen, über das, was er gesehen hat, zu schweigen. Wiechert, bereits ein bekannter Schriftsteller, wurde 1938 in Buchenwald interniert, nachdem er sich für einen lutherischen Pastor gegen das Regime ausgesprochen hatte, und wurde nach einigen Monaten unter der Bedingung freigelassen, keine Opposition mehr zu leisten. Der stark autobiografische Charakter des Romans wird durch die Erzählung in der dritten Person gefiltert, die die erlebte Angst und Verzweiflung mit großer Wirksamkeit umreißt, nur zeitweise gemildert durch unerwartete Hilfe und die freundliche Mitgefühl der Leidensgenossen, in Seiten, die dennoch frei von Hass und Groll sind.

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Der Toten Wald, Ernst Wichert

Sprache
Erscheinungsdatum
1975
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ernst Wichert
Verlag
Ullstein
Erscheinungsdatum
1975
Einband
Paperback
Seitenzahl
151
ISBN10
3548024408
ISBN13
9783548024400
Reihe
Bewertung
4,3 von 5 Sternen
Beschreibung
Als politischer Gefangener in Buchenwald erlebt Johannes die Vernichtung jeder Form von Menschlichkeit, die körperlichen und psychischen Folterungen sowie die Degradierung, unter der vor allem die Juden leiden. Er erkennt, welchen schrecklichen Weg sein Land und sein Volk eingeschlagen haben. Der psychische und physische Zusammenbruch, verursacht durch Zwangsarbeit, zusammen mit den Bemühungen von Verwandten und Freunden, ermöglicht seine Freilassung: Johannes muss jedoch versprechen, über das, was er gesehen hat, zu schweigen. Wiechert, bereits ein bekannter Schriftsteller, wurde 1938 in Buchenwald interniert, nachdem er sich für einen lutherischen Pastor gegen das Regime ausgesprochen hatte, und wurde nach einigen Monaten unter der Bedingung freigelassen, keine Opposition mehr zu leisten. Der stark autobiografische Charakter des Romans wird durch die Erzählung in der dritten Person gefiltert, die die erlebte Angst und Verzweiflung mit großer Wirksamkeit umreißt, nur zeitweise gemildert durch unerwartete Hilfe und die freundliche Mitgefühl der Leidensgenossen, in Seiten, die dennoch frei von Hass und Groll sind.