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Der Aufstand der Ciompi

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  • 126 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Ernst Pipers »Der Aufstand der Ciompi« ist nicht nur die erste allgemeinverständliche Darstellung dieses Tumultes, sondern zugleich ein spannendes und lehrreiches Porträt der Arbeits- und Lebensverhältnisse in einer der »modernsten« Städte des vierzehnten Jahrhunderts. Mit 90.000 Einwohnern war Florenz eine der größten Städte des spätmittelalterlichen Europa. Führend war Florenz in der Wolltuchindustrie, die 30.000 Arbeiter beschäftigte. Sie wurden »Ciompi« genannt. Als am 18. Juni 1378 einer der reichsten Männer von Florenz, Salvestro de Medici, aus der Ratsversammlung auf den Balkon des Palazzo della Signoria trat und »Es lebe das Volk!« rief, dachte er nicht, daß die Ciompi diesen Ruf ernst nehmen würden - das Volk war bei den Kämpfen um die Macht in der Stadt eigentlich nur als Statist vorgesehen. Aber die Statisten nahmen die Aufforderung wörtlich, stürmten den Palast, warfen die feudalen Amtsträger hinaus und errichteten das erste demokratische Regime der neueren Geschichte im Florenz der frühen Renaissance. Auch wenn der Aufstand nach einigen Wochen zusammenbrach, ist er ein hochinteressantes Lehrstück der europäischen Sozialgeschichte.

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Der Aufstand der Ciompi, Ernst Piper

Sprache
Erscheinungsdatum
1990
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Titel
Der Aufstand der Ciompi
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ernst Piper
Verlag
Wagenbach
Erscheinungsdatum
1990
Seitenzahl
126
ISBN10
3803121752
ISBN13
9783803121752
Reihe
Beschreibung
Ernst Pipers »Der Aufstand der Ciompi« ist nicht nur die erste allgemeinverständliche Darstellung dieses Tumultes, sondern zugleich ein spannendes und lehrreiches Porträt der Arbeits- und Lebensverhältnisse in einer der »modernsten« Städte des vierzehnten Jahrhunderts. Mit 90.000 Einwohnern war Florenz eine der größten Städte des spätmittelalterlichen Europa. Führend war Florenz in der Wolltuchindustrie, die 30.000 Arbeiter beschäftigte. Sie wurden »Ciompi« genannt. Als am 18. Juni 1378 einer der reichsten Männer von Florenz, Salvestro de Medici, aus der Ratsversammlung auf den Balkon des Palazzo della Signoria trat und »Es lebe das Volk!« rief, dachte er nicht, daß die Ciompi diesen Ruf ernst nehmen würden - das Volk war bei den Kämpfen um die Macht in der Stadt eigentlich nur als Statist vorgesehen. Aber die Statisten nahmen die Aufforderung wörtlich, stürmten den Palast, warfen die feudalen Amtsträger hinaus und errichteten das erste demokratische Regime der neueren Geschichte im Florenz der frühen Renaissance. Auch wenn der Aufstand nach einigen Wochen zusammenbrach, ist er ein hochinteressantes Lehrstück der europäischen Sozialgeschichte.