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Illustrierter Hauptkatalog / August Stukenbrok, Einbeck

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    • 238 Seiten
    • 9 Lesestunden

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    Die Entstehung der Ländlermusik (ab ca. 1910, älteste bekannte Schellack 1911) war eng mit der aufblühenden Schallpaltte und der breiten Verfügbarkeit (Versand!) von entspr. Apparaturen verknüpft und ohne diese kaum so denkbar; vgl. p. 184 ff - Der Katalog gibt einen guten Eindruck von den damals gefragten Instrumenten (vgl. auch Preisangaben!), siehe p. 198 - 208 - Er vermittelt als Zeitdokument einen interessanten Einblick ins gesellschaftliche und private Umfeld, in dem sich die damaligen Volksmusiker bewegten: Viele waren ja hauptberuflich als Gewerbler (z.B. Coiffeure, Velo- und Motorradhändler etc.) tätig. Schnupf und Tabak waren die "In-Drogen" der Zeit, das Velo war für viele das wichtigste Transportmittel zum regionalen Engagement etc. Offenbar haben (z.B. auch bei der Musiknotenbeschaffung) die deutschen Verlags- und Versandhäuser ein bedeutende Rolle gespielt, Sie haben vermutlich auch die fahrenden Händler verdrängt, die bis dahin manchem Lokalmusiker eine Geige oder eine Klarinette zuhielten.

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    Illustrierter Hauptkatalog / August Stukenbrok, Einbeck,

    Sprache
    Erscheinungsdatum
    1972
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    (Paperback)
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    Titel
    Illustrierter Hauptkatalog / August Stukenbrok, Einbeck
    Sprache
    Deutsch
    Autor*innen
    Erscheinungsdatum
    1972
    Einband
    Paperback
    Seitenzahl
    238
    ISBN10
    3487080478
    ISBN13
    9783487080475
    Reihe
    Bewertung
    3 von 5 Sternen
    Beschreibung
    Die Entstehung der Ländlermusik (ab ca. 1910, älteste bekannte Schellack 1911) war eng mit der aufblühenden Schallpaltte und der breiten Verfügbarkeit (Versand!) von entspr. Apparaturen verknüpft und ohne diese kaum so denkbar; vgl. p. 184 ff - Der Katalog gibt einen guten Eindruck von den damals gefragten Instrumenten (vgl. auch Preisangaben!), siehe p. 198 - 208 - Er vermittelt als Zeitdokument einen interessanten Einblick ins gesellschaftliche und private Umfeld, in dem sich die damaligen Volksmusiker bewegten: Viele waren ja hauptberuflich als Gewerbler (z.B. Coiffeure, Velo- und Motorradhändler etc.) tätig. Schnupf und Tabak waren die "In-Drogen" der Zeit, das Velo war für viele das wichtigste Transportmittel zum regionalen Engagement etc. Offenbar haben (z.B. auch bei der Musiknotenbeschaffung) die deutschen Verlags- und Versandhäuser ein bedeutende Rolle gespielt, Sie haben vermutlich auch die fahrenden Händler verdrängt, die bis dahin manchem Lokalmusiker eine Geige oder eine Klarinette zuhielten.