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Ethik der sexuellen Differenz

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Dieser Band setzt Irigarays Schreiben über sexuelle Differenz fort und vollendet es, indem er die ethischen Implikationen ihres Werkes anspricht. Irigaray spricht sich gegen das egalitäre Projekt des Feminismus aus, das für die anglo-amerikanische Denkschule von Bedeutung ist; stattdessen verfolgt sie Fragen der sexuellen Differenz und argumentiert, dass alle Gedanken und Sprachen geschlechtsspezifisch sind und es daher kein neutrales Denken geben kann - weder in der Philosophie, noch in der Wissenschaft oder Psychoanalyse. Indem sie klassische philosophische Texte - darunter die von Platon, Spinoza und Levinas - einer Reihe von Meditationen über die weibliche Erfahrung gegenüberstellt, zeigt sie, dass traditionelle philosophische Konzepte problematisch sind. Sie plädiert für neue Philosophien, die auf der Erfahrung von Frauen basieren, durch die Frauen einen deutlich weiblichen Raum und eine Selbstliebe entwickeln können. Nur dann kann Liebe ethisch werden und die Grundlage einer transformierten Ethik der sexuellen Differenz bilden.

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Ethik der sexuellen Differenz, Luce Irigaray

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Paperback)
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Titel
Ethik der sexuellen Differenz
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Luce Irigaray
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Paperback
Seitenzahl
253
ISBN10
3518113623
ISBN13
9783518113622
Reihe
Beschreibung
Dieser Band setzt Irigarays Schreiben über sexuelle Differenz fort und vollendet es, indem er die ethischen Implikationen ihres Werkes anspricht. Irigaray spricht sich gegen das egalitäre Projekt des Feminismus aus, das für die anglo-amerikanische Denkschule von Bedeutung ist; stattdessen verfolgt sie Fragen der sexuellen Differenz und argumentiert, dass alle Gedanken und Sprachen geschlechtsspezifisch sind und es daher kein neutrales Denken geben kann - weder in der Philosophie, noch in der Wissenschaft oder Psychoanalyse. Indem sie klassische philosophische Texte - darunter die von Platon, Spinoza und Levinas - einer Reihe von Meditationen über die weibliche Erfahrung gegenüberstellt, zeigt sie, dass traditionelle philosophische Konzepte problematisch sind. Sie plädiert für neue Philosophien, die auf der Erfahrung von Frauen basieren, durch die Frauen einen deutlich weiblichen Raum und eine Selbstliebe entwickeln können. Nur dann kann Liebe ethisch werden und die Grundlage einer transformierten Ethik der sexuellen Differenz bilden.