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Reisen & Literatur von A–Z

Band 4: G–H: Helden und Heroes

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  • 160 Seiten
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Der vierte Band der Reihe REISEN & LITERATUR von A bis Z lädt die Leserschaft auf Schiffsreisen ein. Gerhart Hauptmann, der während seiner Studienzeit in Jena 1882/83 ein Akropolis-Kolleg besuchte, entwickelte den Wunsch, „die Herrlichkeit dieser Götterhöhe“ selbst zu erleben. 1883 brach er zu einer Schiffsreise auf, die jedoch in Sizilien endete. Erst von März bis Mai 1907 erfüllte er sich mit seiner zweiten Frau Margarete und seinen Söhnen Benvenuto sowie dem Malerfreund Ludwig von Hofmann seinen Jugendtraum eines „griechischen Frühlings“. Diese Reise sollte prägend für sein weiteres Leben sein und fand Niederschlag in vielen seiner Werke. Franz Werfel, 1890 in Prag geboren und jüdisch-deutschböhmischer Herkunft, brach auf Wunsch seines Vaters ebenfalls sein Studium ab. Nach seinem Militärdienst im Ersten Weltkrieg lebte er in Wien und war mit Alma Mahler verheiratet, die ihn zur literarischen Produktion antrieb. 1938 floh er beim Einmarsch der Deutschen in Wien nach Frankreich und weiter über die Pyrenäen ins Exil, zusammen mit Heinrich, Nelly und Golo Mann. Schließlich gelangte er, nicht ganz freiwillig wie Hauptmann, in die Vereinigten Staaten, nach Hollywood. Bis zu seinem Tod 1945 erntete er literarischen Erfolg mit Werken wie „Das Lied von Bernadette“ und „Die 40 Tage des Musa Dagh“, die auch verfilmt und mit dem Oscar ausgezeichnet wurden.

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Reisen & Literatur von A–Z, Elisabeth Buxbaum

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Erscheinungsdatum
2024,
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Titel
Reisen & Literatur von A–Z
Untertitel
Band 4: G–H: Helden und Heroes
Sprache
Deutsch
Verlag
Praesens
Erscheinungsdatum
2024
Seitenzahl
160
ISBN10
3706912236
ISBN13
9783706912235
Reihe
Beschreibung
Der vierte Band der Reihe REISEN & LITERATUR von A bis Z lädt die Leserschaft auf Schiffsreisen ein. Gerhart Hauptmann, der während seiner Studienzeit in Jena 1882/83 ein Akropolis-Kolleg besuchte, entwickelte den Wunsch, „die Herrlichkeit dieser Götterhöhe“ selbst zu erleben. 1883 brach er zu einer Schiffsreise auf, die jedoch in Sizilien endete. Erst von März bis Mai 1907 erfüllte er sich mit seiner zweiten Frau Margarete und seinen Söhnen Benvenuto sowie dem Malerfreund Ludwig von Hofmann seinen Jugendtraum eines „griechischen Frühlings“. Diese Reise sollte prägend für sein weiteres Leben sein und fand Niederschlag in vielen seiner Werke. Franz Werfel, 1890 in Prag geboren und jüdisch-deutschböhmischer Herkunft, brach auf Wunsch seines Vaters ebenfalls sein Studium ab. Nach seinem Militärdienst im Ersten Weltkrieg lebte er in Wien und war mit Alma Mahler verheiratet, die ihn zur literarischen Produktion antrieb. 1938 floh er beim Einmarsch der Deutschen in Wien nach Frankreich und weiter über die Pyrenäen ins Exil, zusammen mit Heinrich, Nelly und Golo Mann. Schließlich gelangte er, nicht ganz freiwillig wie Hauptmann, in die Vereinigten Staaten, nach Hollywood. Bis zu seinem Tod 1945 erntete er literarischen Erfolg mit Werken wie „Das Lied von Bernadette“ und „Die 40 Tage des Musa Dagh“, die auch verfilmt und mit dem Oscar ausgezeichnet wurden.