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Suhrkamp Taschenbuch - 3181: Ein Vater

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Sibylle Lacan (1940 - 2013) schlägt in ihren beiden veröffentlichten Büchern (hier in einem Band vereint: Ein Vater und Puntos suspensivos) „Fäden“ vor, um zwei Puzzle aus kleinen Details zu erstellen, die uns nicht nur die Figuren ihres Vaters und ihrer Mutter, sondern die gesamte Ausdehnung eines mit Schmerz gelebten Lebens präsentieren. Ein Leben, aus dem sie keinen Tropfen Mitleid destilliert haben wollte, sondern im Gegenteil: das klare Bewusstsein, das erreicht zu haben, was sie beim Schreiben so sehr suchte: eine Selbstbehauptung, in der sie versöhnt endet. Jean Ristat sagte über sie: „Es gibt einen eigenen Ton von Sibylle Lacan, der aus Einfachheit, sensibler Zurückhaltung, Scham und zurückhaltender Emotion besteht, so wie man an der Oberfläche eines scheinbar ruhigen Wassers die Faltung eines Schimmers, die Spur eines gewaltsamen inneren Kampfes sieht: die Manifestation des Lebens, dessen Schreiben das Instrument gegen den rachsüchtigen Tod ist. In diesen Seiten finden wir weder Pathos noch Gefälligkeit in der Evokation des Schmerzes, sondern eine Kunst der Anspielung, wo Zärtlichkeit und Großzügigkeit die Zeichen der Bekräftigung einer heute gelassenen Frau sind, die nach einer langen Rückeroberung ihrer selbst die Welt mit Liebe und Großzügigkeit betrachtet.“

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Suhrkamp Taschenbuch - 3181: Ein Vater, Sibylle Lacan

Sprache
Erscheinungsdatum
2000
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(Paperback)
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Titel
Suhrkamp Taschenbuch - 3181: Ein Vater
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Sibylle Lacan
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2000
Einband
Paperback
Seitenzahl
68
ISBN10
3518396811
ISBN13
9783518396810
Reihe
Beschreibung
Sibylle Lacan (1940 - 2013) schlägt in ihren beiden veröffentlichten Büchern (hier in einem Band vereint: Ein Vater und Puntos suspensivos) „Fäden“ vor, um zwei Puzzle aus kleinen Details zu erstellen, die uns nicht nur die Figuren ihres Vaters und ihrer Mutter, sondern die gesamte Ausdehnung eines mit Schmerz gelebten Lebens präsentieren. Ein Leben, aus dem sie keinen Tropfen Mitleid destilliert haben wollte, sondern im Gegenteil: das klare Bewusstsein, das erreicht zu haben, was sie beim Schreiben so sehr suchte: eine Selbstbehauptung, in der sie versöhnt endet. Jean Ristat sagte über sie: „Es gibt einen eigenen Ton von Sibylle Lacan, der aus Einfachheit, sensibler Zurückhaltung, Scham und zurückhaltender Emotion besteht, so wie man an der Oberfläche eines scheinbar ruhigen Wassers die Faltung eines Schimmers, die Spur eines gewaltsamen inneren Kampfes sieht: die Manifestation des Lebens, dessen Schreiben das Instrument gegen den rachsüchtigen Tod ist. In diesen Seiten finden wir weder Pathos noch Gefälligkeit in der Evokation des Schmerzes, sondern eine Kunst der Anspielung, wo Zärtlichkeit und Großzügigkeit die Zeichen der Bekräftigung einer heute gelassenen Frau sind, die nach einer langen Rückeroberung ihrer selbst die Welt mit Liebe und Großzügigkeit betrachtet.“