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In wilder Gesellschaft

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„Gewaltig ist der Blitz in die Dorfkirche gefahren, hat Mauern gespalten und die alten Wandbilder freigelegt. Festliche Gestalten, gekleidet wie Königinnen, enthüllen sich dem Mädchen mit den Zöpfen, das dort Schutz gesucht hat. Aus dem Mädchen wird Rosa, von ihr erzählt das Buch. Von ihrem Mann Cholo, der nachts über sie steigt; von Spiderman, dem Verehrer, der aus New York zurückgekehrt ist; von ihrem einfältigen Bruder Simón, der auf dem von ihm gezähmten Wildpferd erst die drei sagenhaften Ringe durchqueren muß, bevor er bei der molligen Beatriz wieder vorsprechen darf. Und von Misia aus dem Herrenhaus und ihrer eigentümlichen Freundschaft mit Rosa. In den Alltag der Menschen dringen die bodenständigen Fabelwesen Galiciens mit Selbstverständlichkeit ein. Die Wände scheinen durchlässig für alte Geschichten, die Toten sind nicht tot hier, sie bilden eine nüchtern-phantastische Gesellschaft, eine quirlige Legenden- und Märchenfauna.“

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In wilder Gesellschaft, Manuel Rivas

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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(Hardcover),
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Titel
In wilder Gesellschaft
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Manuel Rivas
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Hardcover
Seitenzahl
200
ISBN10
3518410059
ISBN13
9783518410059
Reihe
Beschreibung
„Gewaltig ist der Blitz in die Dorfkirche gefahren, hat Mauern gespalten und die alten Wandbilder freigelegt. Festliche Gestalten, gekleidet wie Königinnen, enthüllen sich dem Mädchen mit den Zöpfen, das dort Schutz gesucht hat. Aus dem Mädchen wird Rosa, von ihr erzählt das Buch. Von ihrem Mann Cholo, der nachts über sie steigt; von Spiderman, dem Verehrer, der aus New York zurückgekehrt ist; von ihrem einfältigen Bruder Simón, der auf dem von ihm gezähmten Wildpferd erst die drei sagenhaften Ringe durchqueren muß, bevor er bei der molligen Beatriz wieder vorsprechen darf. Und von Misia aus dem Herrenhaus und ihrer eigentümlichen Freundschaft mit Rosa. In den Alltag der Menschen dringen die bodenständigen Fabelwesen Galiciens mit Selbstverständlichkeit ein. Die Wände scheinen durchlässig für alte Geschichten, die Toten sind nicht tot hier, sie bilden eine nüchtern-phantastische Gesellschaft, eine quirlige Legenden- und Märchenfauna.“