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Die schleichende Revolution

Wie der Neoliberalismus die Demokratie zerstört

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»Demokratie kann auch von innen zerstört und ausgehöhlt werden.« Der Neoliberalismus prägt seit dem Ende des Kalten Krieges die Gesellschaften der westlichen Welt. Wendy Brown analysiert, dass Neoliberalismus mehr ist als eine Wirtschaftspolitik oder Ideologie; es handelt sich um eine umfassende Neuordnung des Denkens, die alle Lebensbereiche und den Menschen selbst nach ökonomischen Maßstäben transformiert – mit verheerenden Folgen für die Demokratie. Alle Lebenssphären werden wirtschaftlichen Kriterien unterworfen: Politik, Recht, Kultur, Bildung, Familie und Geschlechterrollen. Das europäische Ideal des homo politicus, der sich für das Gemeinwesen engagiert, wird durch das des homo oeconomicus ersetzt, der sich als Humankapital versteht und seine Wettbewerbsfähigkeit optimieren soll. Dadurch wird das Volk als Grundlage der Demokratie entwertet und letztlich die Demokratie selbst gefährdet. Trotz zahlreicher Wirtschafts- und Finanzkrisen schreitet die neoliberale Aushöhlung der Gesellschaften unaufhaltsam voran, wie Brown anhand von Fallbeispielen, etwa der neoliberalen Umstellung des Arbeitsrechts oder des Bildungssystems, verdeutlicht. Ist die Demokratie noch zu retten? Ein kritisches, aufwühlendes Werk.

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Die schleichende Revolution, Wendy Brown, Jürgen Schröder

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
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(Hardcover)
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Untertitel
Wie der Neoliberalismus die Demokratie zerstört
Sprache
Deutsch
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Hardcover
Seitenzahl
330
ISBN10
3518586815
ISBN13
9783518586815
Reihe
Bewertung
4,25 von 5 Sternen
Beschreibung
»Demokratie kann auch von innen zerstört und ausgehöhlt werden.« Der Neoliberalismus prägt seit dem Ende des Kalten Krieges die Gesellschaften der westlichen Welt. Wendy Brown analysiert, dass Neoliberalismus mehr ist als eine Wirtschaftspolitik oder Ideologie; es handelt sich um eine umfassende Neuordnung des Denkens, die alle Lebensbereiche und den Menschen selbst nach ökonomischen Maßstäben transformiert – mit verheerenden Folgen für die Demokratie. Alle Lebenssphären werden wirtschaftlichen Kriterien unterworfen: Politik, Recht, Kultur, Bildung, Familie und Geschlechterrollen. Das europäische Ideal des homo politicus, der sich für das Gemeinwesen engagiert, wird durch das des homo oeconomicus ersetzt, der sich als Humankapital versteht und seine Wettbewerbsfähigkeit optimieren soll. Dadurch wird das Volk als Grundlage der Demokratie entwertet und letztlich die Demokratie selbst gefährdet. Trotz zahlreicher Wirtschafts- und Finanzkrisen schreitet die neoliberale Aushöhlung der Gesellschaften unaufhaltsam voran, wie Brown anhand von Fallbeispielen, etwa der neoliberalen Umstellung des Arbeitsrechts oder des Bildungssystems, verdeutlicht. Ist die Demokratie noch zu retten? Ein kritisches, aufwühlendes Werk.