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In den frühen 1950er Jahren hielt der in Berlin geborene Fotograf Jürgen Schadeberg Nelson Mandela (damals ein junger Anwalt), die Sängerin Miriam Makeba und das Nachtleben in Sophiatown, einem dynamischen schwarzen Viertel in Johannesburg, fest. Die Offenlegung der Armut, die der Mehrheit der schwarzen Bevölkerung Südafrikas eigen ist, wurde Schadebergs Hauptfokus. Er kam 1950, zu Beginn der Apartheid, um für "Drum", das erste Magazin für schwarze Leser, zu arbeiten. Als "Drum" 1964 verboten wurde, verließ Schadeberg Südafrika und ging nach Europa und in die Vereinigten Staaten, wo er eine Reihe von Porträts schuf, die einzigartig in ihrer Fähigkeit sind, Rasse, Klasse und sozialen Status zu überwinden. 1994 schuf Schadeberg ein ikonisches Bild von Nelson Mandela, der inzwischen der erste schwarze Präsident Südafrikas war, als er am Fenster seiner ehemaligen Gefängniszelle auf Robben Island stand, wo er von 1964 bis 1982 wegen Verschwörung inhaftiert gewesen war. Schadeberg, dessen Werk für jüngere Künstler von großer Bedeutung war, lebt und arbeitet heute in der Nähe von Paris. Dieser umfangreiche Band versammelt 250 Bilder aus seiner Karriere.
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Jürgen Schadeberg, Jürgen Schadeberg
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2008
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- (Hardcover)
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