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Endspiel

Die Metamorphosen des Wladimir Putin

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Wie konnte Wladimir Putin zum Paria der Weltgemeinschaft werden? Michail Sygar, ein Kenner des Kremls, beschreibt in seinem eindringlichen Buch die Transformation Putins vom Reformer zu einem gefürchteten Führer. Nach seiner überraschenden Wahl zum Präsidenten im Jahr 2000 strebt Putin zunächst eine Annäherung an den Westen an, um Teil des Kreises führender Staatslenker zu werden. Doch bald fühlt er sich betrogen durch die NATO-Osterweiterung und die vermeintlich westlich unterstützten „orangen“ Revolutionen in Georgien und der Ukraine. Um seine Macht zu sichern, beseitigt er Rivalen wie Michail Chodorkowski und verstärkt die Kontrolle im Inland. In einer Phase, in der er sich wie ein Oligarch verhält, genießt er den Luxus der Superreichen. Während der Präsidentschaft Medwedews bleibt er durch PR-Stunts omnipräsent, doch als sich das Großstadtpublikum von ihm abwendet, sucht er die Nähe des einfachen Volkes, das sich im Hass auf Amerika vereint. Die Maidan-Revolution in Kiew verstärkt seine Paranoia, und er glaubt, dass die USA ihn ins Visier genommen haben. Die Folgen dieser Entwicklungen sind bekannt, doch die Auswirkungen auf sein politisches Überleben bleiben ungewiss.

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Endspiel, Michail Sygar, Михаил Зыгарь

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
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(Paperback)
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Titel
Endspiel
Untertitel
Die Metamorphosen des Wladimir Putin
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Paperback
Seitenzahl
400
ISBN10
3462048309
ISBN13
9783462048308
Reihe
Erstveröffentlichung
2016
Originaltitel
Вся кремлевская рать. Краткая история современной России (Vsja kremlevskaja rať: Kratkaja istorija sovremennoj Rossii)
Bewertung
4,4 von 5 Sternen
Beschreibung
Wie konnte Wladimir Putin zum Paria der Weltgemeinschaft werden? Michail Sygar, ein Kenner des Kremls, beschreibt in seinem eindringlichen Buch die Transformation Putins vom Reformer zu einem gefürchteten Führer. Nach seiner überraschenden Wahl zum Präsidenten im Jahr 2000 strebt Putin zunächst eine Annäherung an den Westen an, um Teil des Kreises führender Staatslenker zu werden. Doch bald fühlt er sich betrogen durch die NATO-Osterweiterung und die vermeintlich westlich unterstützten „orangen“ Revolutionen in Georgien und der Ukraine. Um seine Macht zu sichern, beseitigt er Rivalen wie Michail Chodorkowski und verstärkt die Kontrolle im Inland. In einer Phase, in der er sich wie ein Oligarch verhält, genießt er den Luxus der Superreichen. Während der Präsidentschaft Medwedews bleibt er durch PR-Stunts omnipräsent, doch als sich das Großstadtpublikum von ihm abwendet, sucht er die Nähe des einfachen Volkes, das sich im Hass auf Amerika vereint. Die Maidan-Revolution in Kiew verstärkt seine Paranoia, und er glaubt, dass die USA ihn ins Visier genommen haben. Die Folgen dieser Entwicklungen sind bekannt, doch die Auswirkungen auf sein politisches Überleben bleiben ungewiss.