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Der Weg an die Universität

Höhere Frauenstudien vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert

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Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert wird der lange Weg der Frauen an die Universität nachgezeichnet. Die Geschichte des Frauenstudiums stellt herkömmliche Vorstellungen von verschiedenen Epochen und Ländern infrage und erfordert eine Neubewertung der Einordnung als „rückständig“ oder „fortschrittlich“. In Deutschland gab es zwar in allen Epochen gelehrte Frauen, darunter auch einige Doktorinnen im 18. Jahrhundert, doch der Zugang zu Universitäten blieb lange Zeit verwehrt. Um Widerstände gegen die Zulassung von Frauen zu überwinden, verwiesen Befürworter am Ende des 19. Jahrhunderts auf internationale Beispiele, darunter England, die USA und Russland, wo Frauen bereits seit Jahrzehnten studieren konnten. Die Beiträge beleuchten den Weg zu Colleges, Hochschulen und Universitäten im internationalen Vergleich und analysieren die Argumente von Befürwortern und Gegnern des Frauenstudiums. Dabei wird auch die Rolle der Lehrenden und der Studentinnen selbst betrachtet. Die Vorgeschichte des deutschen Frauenstudiums wird somit in einen breiteren internationalen Kontext eingeordnet. Themen umfassen weibliche Gelehrsamkeit im Mittelalter, das paternalistische Experiment Dorothea Schlözers, englische Frauencolleges, Frauenstudium im Russischen Reich, Polinnen an europäischen Hochschulen sowie den Übergang von der Höheren Töchterschule zum Gymnasium.

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Der Weg an die Universität, Trude Maurer

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Paperback)
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Titel
Der Weg an die Universität
Untertitel
Höhere Frauenstudien vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Trude Maurer
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Paperback
Seitenzahl
288
ISBN10
3835306278
ISBN13
9783835306271
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert wird der lange Weg der Frauen an die Universität nachgezeichnet. Die Geschichte des Frauenstudiums stellt herkömmliche Vorstellungen von verschiedenen Epochen und Ländern infrage und erfordert eine Neubewertung der Einordnung als „rückständig“ oder „fortschrittlich“. In Deutschland gab es zwar in allen Epochen gelehrte Frauen, darunter auch einige Doktorinnen im 18. Jahrhundert, doch der Zugang zu Universitäten blieb lange Zeit verwehrt. Um Widerstände gegen die Zulassung von Frauen zu überwinden, verwiesen Befürworter am Ende des 19. Jahrhunderts auf internationale Beispiele, darunter England, die USA und Russland, wo Frauen bereits seit Jahrzehnten studieren konnten. Die Beiträge beleuchten den Weg zu Colleges, Hochschulen und Universitäten im internationalen Vergleich und analysieren die Argumente von Befürwortern und Gegnern des Frauenstudiums. Dabei wird auch die Rolle der Lehrenden und der Studentinnen selbst betrachtet. Die Vorgeschichte des deutschen Frauenstudiums wird somit in einen breiteren internationalen Kontext eingeordnet. Themen umfassen weibliche Gelehrsamkeit im Mittelalter, das paternalistische Experiment Dorothea Schlözers, englische Frauencolleges, Frauenstudium im Russischen Reich, Polinnen an europäischen Hochschulen sowie den Übergang von der Höheren Töchterschule zum Gymnasium.