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In der letzten Dekade hat die Chirurgie des Kniegelenks bedeutende Entwicklungen in Diagnostik und Therapie erlebt. Die mittel- und langfristigen Ergebnisse des alloplastischen Bandersatzes blieben hinter den Erwartungen zurück, wodurch autologe Bandersatzverfahren wieder in den Fokus rückten. Verbesserte arthroskopische Techniken führten zu weniger perioperativem Trauma und einer schnelleren Mobilisierung der Patienten mit Kniebandverletzungen. Allerdings ist die Entnahme von autologem Sehnenmaterial mit erheblichem Trauma verbunden, was zur Erprobung allogener Kreuzbandersatzverfahren führte. Gleichzeitig vollzog sich ein Wandel von biomechanischen zu neurophysiologischen Betrachtungsweisen der Funktion des Kapsel-Band-Apparates. Biomechanische Erkenntnisse allein konnten viele Fragen nicht klären. Der Autor hat in tierexperimentellen Studien neue Einsichten gewonnen, die das Einbauverhalten allogen transplantierter vorderer Kreuzbänder durch detaillierte biomechanische und mikrovaskuläre Untersuchungen beleuchten. Zudem wurde die Neuroanatomie des vorderen Kreuzbandes und des Transplantates mit seinen funktionell unterschiedlichen Nervenfasern präzise definiert. Es gibt wesentliche Hinweise darauf, dass das vordere Kreuzband entscheidende sensorische Funktionen zur dynamischen Stabilisierung des Kniegelenks erfüllt, die bisher unzureichend gewürdigt wurden.
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Hefte zu Der Unfallchirurg - 245: Die allogene Transplantation des vorderen Kreuzbandes, Bernd Fromm
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- Erscheinungsdatum
- 1994
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- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- € 12,49
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