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- 335 Seiten
- 12 Lesestunden
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In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gibt es keinen vergleichbaren verlegerischen Einfluss wie den von Siegfried Unseld, der den Suhrkamp Verlag über 50 Jahre leitete. Der Verlag prägte Gesellschaft, Politik und Kultur durch eine Programmleitlinie, die sowohl literarische als auch theoretische Entdeckungen förderte. Er veröffentlichte nicht nur Einzelwerke, sondern auch Autoren und Buchreihen, die verschiedene Leserkreise ansprachen. Zudem wurden Debattenbücher herausgegeben, um aufklärerische Positionen zu stärken, und es fand eine Vermittlung von Literatur und Theorie aus aller Welt statt. Unseld, seit 1951 im Verlag tätig und ab 1959 Verleger, initiierte in den 1960er Jahren eine Modernisierung und Expansion, die die Vielfalt der deutschen Kultur in Buchform widerspiegelte. Der Band untersucht die Wechselwirkungen zwischen der Persönlichkeit des Verlegers, den Identitäten der Autoren, den sich verändernden politischen Konstellationen und dem individuellen Leseverhalten in einem dynamischen Buchmarkt. Die Darstellung nutzt ein Buchformat, das Unseld selbst für seine Autoren prägte: Durch Bilder, von Fotos bis zu privaten Aufzeichnungen, begleitet von Unselds Äußerungen, entsteht eine Autobiographie des großen Verlegers.
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Siegfried Unseld, Raimund Fellinger, Matthias Reiner
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2014
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- € 17,99
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