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Willi Neukoms künstlerische Formensprache prägte die Landschaftsarchitektur der Schweiz in den späten 1950er bis 1970er Jahren. Sein Gespür für skandinavische Friedhöfe, die Begeisterung für moderne Architektur und das Interesse an fernöstlicher Gartenkultur sind in seinen Projekten deutlich erkennbar. Dieses Buch eröffnet einen bislang unbekannten Teil von Neukoms Werk und erweitert das Verständnis seiner Biografie. Nach einem historischen Rückblick auf die christliche Friedhofsgestaltung im deutschsprachigen Raum vom Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts werden sechs Friedhofsprojekte vorgestellt: Ebikon (LU), Hinterriet/Küsnacht (ZH), Horw (LU), das Krematorium Nordheim (Stadt Zürich) sowie die Friedhöfe Schlieren (ZH) und Oberengstringen (ZH). Diese Beispiele zeichnen sich durch klare räumliche Strukturen und eine für die Zeit unübliche Modernität aus. Beeindruckend sind die großzügige Offenheit, die sanfte Gestaltung mit Rasenflächen und der Bezug zur umgebenden Landschaft. Das Zusammenspiel von harten Geometrien und sanften Landschaftselementen schafft spannungsvolle Situationen, die den Friedhöfen einen starken Charakter verleihen. Ein Anhang bietet einen kurzen historischen Rückblick auf die christliche Friedhofsgestaltung und zeigt den Kontext von Neukoms Schaffen.
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Geschichte und Theorie der Landschaftsarchitektur: Friedhofsarchitektur, Barbara Holzer
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- Erscheinungsdatum
- 2007
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- (Paperback),
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- Gebraucht - Gut
- Preis
- € 25,99
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