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KoKo - Mythos und Realität

Das Imperium des Alexander Schalck-Golodkowski

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Alexander Schalck-Golodkowski – geheimnisumwoben, skandalträchtig, von Freund und Feind geachtet, genialer Organisator und einer der mächtigsten Männer der DDR. Formal Chef des Bereichs Kommerzielle Koordinierung (KoKo) im Ministerium für Außenhandel, war er tatsächlich der zentrale 'Devisenbeschaffer' in den deutsch-deutschen Beziehungen. Mit einzigartigem Geschick vermochte er es, der DDR Gelder zu beschaffen, dem Staat, dem er mit Überzeugung diente. Im Gegensatz zum Medienbild von Alexander Schalck-Golodkowski, das besonders auf dunkle Vorgänge wie den Handel mit Waffen und Antiquitäten sowie die Versorgung der SED-Spitze mit Westprodukten ausgerichtet war, analysiert Matthias Judt das alltägliche Geschäft der Unternehmen der KoKo. Dieser eigenständige Firmenverbund agierte im Wesentlichen außerhalb des Plans des DDR-Außenhandels und versuchte, Defizite der Staatswirtschaft zu mildern. Judt zeigt jedoch, dass die legendären Devisenbeschaffer von KoKo letztlich indirekt zum Untergang der DDR beigetragen haben. Spannend, aufschlussreich, brisant – unbedingt empfehlenswert!

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KoKo - Mythos und Realität, Matthias Judt

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
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(Paperback)
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Titel
KoKo - Mythos und Realität
Untertitel
Das Imperium des Alexander Schalck-Golodkowski
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Matthias Judt
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Paperback
Seitenzahl
300
ISBN10
3958410200
ISBN13
9783958410206
Reihe
Beschreibung
Alexander Schalck-Golodkowski – geheimnisumwoben, skandalträchtig, von Freund und Feind geachtet, genialer Organisator und einer der mächtigsten Männer der DDR. Formal Chef des Bereichs Kommerzielle Koordinierung (KoKo) im Ministerium für Außenhandel, war er tatsächlich der zentrale 'Devisenbeschaffer' in den deutsch-deutschen Beziehungen. Mit einzigartigem Geschick vermochte er es, der DDR Gelder zu beschaffen, dem Staat, dem er mit Überzeugung diente. Im Gegensatz zum Medienbild von Alexander Schalck-Golodkowski, das besonders auf dunkle Vorgänge wie den Handel mit Waffen und Antiquitäten sowie die Versorgung der SED-Spitze mit Westprodukten ausgerichtet war, analysiert Matthias Judt das alltägliche Geschäft der Unternehmen der KoKo. Dieser eigenständige Firmenverbund agierte im Wesentlichen außerhalb des Plans des DDR-Außenhandels und versuchte, Defizite der Staatswirtschaft zu mildern. Judt zeigt jedoch, dass die legendären Devisenbeschaffer von KoKo letztlich indirekt zum Untergang der DDR beigetragen haben. Spannend, aufschlussreich, brisant – unbedingt empfehlenswert!