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Der König der letzten Tage

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1534 zu Münster: Die Wiedertäufer haben die Stadt in ihrer Hand. Sie warten auf Gott, darauf, daß er endlich sein tausendjähriges Reich errichten wird. Sie glauben, daß Münster das "Neue Jerusalem" sein wird. Eine Massenbewegung ist entstanden. Und wie jede Zeit des Auf- und Abbruchs, so findet auch diese ihre Führer: In Münster sind es Jan Matthys, Bernd Knipperdollinck und Jan Backelson, der "König der letzten Tage". Diese Männer sehen sich als die Auserwählten Gottes und als Hüter der Wahrheit. Der Leser ahnt, welche Mechanismen in Bewegung geraten, wenn Gralshüter der "alleinigen Wahrheit" die Szene beherrschen. Aberwitzige Prophezeiungen und Visionen erzeugen Massenpsychosen und erzwingen neue Lebensweisen - wie Gemeineigentum und Vielweiberei. Belagert und umstellt von den Landsknechten des Bischofs fiebert die Stadt Münster ihrer Erlösung durch Gott entgegen. Doch was sie erwartet, ist nicht das "ewige Heil", sondern verheerendes Unheil.

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Der König der letzten Tage, Pierre Barret

Sprache
Erscheinungsdatum
1984
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Pierre Barret
Verlag
Ullstein
Erscheinungsdatum
1984
Einband
Paperback
ISBN10
3548342566
ISBN13
9783548342566
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Deutschland
Originaltitel
Le roi des derniers jours
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
1534 zu Münster: Die Wiedertäufer haben die Stadt in ihrer Hand. Sie warten auf Gott, darauf, daß er endlich sein tausendjähriges Reich errichten wird. Sie glauben, daß Münster das "Neue Jerusalem" sein wird. Eine Massenbewegung ist entstanden. Und wie jede Zeit des Auf- und Abbruchs, so findet auch diese ihre Führer: In Münster sind es Jan Matthys, Bernd Knipperdollinck und Jan Backelson, der "König der letzten Tage". Diese Männer sehen sich als die Auserwählten Gottes und als Hüter der Wahrheit. Der Leser ahnt, welche Mechanismen in Bewegung geraten, wenn Gralshüter der "alleinigen Wahrheit" die Szene beherrschen. Aberwitzige Prophezeiungen und Visionen erzeugen Massenpsychosen und erzwingen neue Lebensweisen - wie Gemeineigentum und Vielweiberei. Belagert und umstellt von den Landsknechten des Bischofs fiebert die Stadt Münster ihrer Erlösung durch Gott entgegen. Doch was sie erwartet, ist nicht das "ewige Heil", sondern verheerendes Unheil.