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Eckermann

Ein Leben für Goethe

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  • 95 Seiten
  • 4 Lesestunden

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Johann Peter Eckermann war Goethes jugendlicher Mitarbeiter und Goethe Eckermanns geistiger Stiefvater. Ein weiser Greis und sein nach Weisheit dürstender Jünger verlebten neun symbiotische, doch äußerst ungleich gewichtete Jahre. Mit dem Naturforscher Goethe verband den ehrgeizigen jungen Mann auch die Liebe zur Natur, teilte er doch seine bescheidene Wohnung mit zahlreichen Vögeln und anderem Getier. Nach Goethes Tod verfasste Eckermann die berühmten Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens, die unser Goethe-Bild bis heute prägen. Die Lebensgeschichte des einen liest sich wie die Parodie auf die des anderen. Eckermanns Leben ist das tragische Schicksal eines Menschen, der sich selbst belog und mit seiner Lebenslüge viel über den Triumph und die Kleingeistigkeit der Residenzstadt Weimar aussagt – wie auch über die Geburt der Goethe-Industrie aus dem Geiste der Bedeutsamkeit. Glücklich war Eckermann in Weimar nur, wenn er mit Goethe zusammen war. Dann durfte er sich wie Goethes Zauberlehrling fühlen, nur dass er das Wasser stets selbst tragen musste. Bernd Dietzel erzählt in seinem überaus lebendigen Buch das Leben von Goethes aufopferungsvollem Wegbegleiter auf anschauliche Weise neu.

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Eckermann, Bernd Dietzel

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Paperback)
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Titel
Eckermann
Untertitel
Ein Leben für Goethe
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Bernd Dietzel
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Paperback
Seitenzahl
95
ISBN10
3937434607
ISBN13
9783937434605
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Poesie
Beschreibung
Johann Peter Eckermann war Goethes jugendlicher Mitarbeiter und Goethe Eckermanns geistiger Stiefvater. Ein weiser Greis und sein nach Weisheit dürstender Jünger verlebten neun symbiotische, doch äußerst ungleich gewichtete Jahre. Mit dem Naturforscher Goethe verband den ehrgeizigen jungen Mann auch die Liebe zur Natur, teilte er doch seine bescheidene Wohnung mit zahlreichen Vögeln und anderem Getier. Nach Goethes Tod verfasste Eckermann die berühmten Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens, die unser Goethe-Bild bis heute prägen. Die Lebensgeschichte des einen liest sich wie die Parodie auf die des anderen. Eckermanns Leben ist das tragische Schicksal eines Menschen, der sich selbst belog und mit seiner Lebenslüge viel über den Triumph und die Kleingeistigkeit der Residenzstadt Weimar aussagt – wie auch über die Geburt der Goethe-Industrie aus dem Geiste der Bedeutsamkeit. Glücklich war Eckermann in Weimar nur, wenn er mit Goethe zusammen war. Dann durfte er sich wie Goethes Zauberlehrling fühlen, nur dass er das Wasser stets selbst tragen musste. Bernd Dietzel erzählt in seinem überaus lebendigen Buch das Leben von Goethes aufopferungsvollem Wegbegleiter auf anschauliche Weise neu.