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Die deutsche Avantgarde um Adolf Hoelzel

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Die herausragende Stellung Adolf Hölzels (1853 – 1934) für die europäische Moderne wurde lange unterschätzt. Als experimenteller Zeichner, Maler und Theoretiker war er ein »behutsamer Avantgardist«, dessen revolutionäre Kunstauffassung in der Tradition verwurzelt war. Als Lehrer inspirierte er eine Generation talentierter Künstler an der Stuttgarter Akademie, darunter Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Hermann Stenner, Ida Kerkovius und Max Ackermann. Stuttgart wurde damit neben München und Dresden/Berlin zum dritten Zentrum der Moderne in Deutschland. Seit seiner Berufung 1905 an die Akademie wurden Form und Farbe in seinen Bildern zunehmend autonom und unabhängig von den dargestellten Gegenständen. Im selben Jahr entstand mit »Komposition in Rot I« die erste weitgehend gegenstandsfreie Komposition, viele Jahre vor Kandinsky. Hölzel begann seine Arbeit mit zeichnerischen Übungen, um den kreativen Prozess intuitiv zu stimulieren – eine undogmatische Herangehensweise für seine Zeit. In der von ihm geschaffenen »künstlerisch-menschlichen Atmosphäre« waren die Wechselwirkungen zwischen Schülern und Lehrer äußerst fruchtbar, wie Oskar Schlemmer erinnerte. Die Ausstellung zielt darauf ab, die künstlerischen Beziehungen und Dialoge zwischen Hölzel und seinen Schülern zu verdeutlichen, von der Aneignung seiner Lehre bis hin zu eigenständigen Positionen. Hier stehen unterschiedliche künstlerische Temperamente und Begabungen im Wettbew

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Die deutsche Avantgarde um Adolf Hoelzel, Velten Wagner, Edith Neumann, Regine Nothacker

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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(Paperback)
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Titel
Die deutsche Avantgarde um Adolf Hoelzel
Sprache
Deutsch
Verlag
Sta
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Paperback
Seitenzahl
94
ISBN10
3938816090
ISBN13
9783938816097
Reihe
Beschreibung
Die herausragende Stellung Adolf Hölzels (1853 – 1934) für die europäische Moderne wurde lange unterschätzt. Als experimenteller Zeichner, Maler und Theoretiker war er ein »behutsamer Avantgardist«, dessen revolutionäre Kunstauffassung in der Tradition verwurzelt war. Als Lehrer inspirierte er eine Generation talentierter Künstler an der Stuttgarter Akademie, darunter Willi Baumeister, Oskar Schlemmer, Hermann Stenner, Ida Kerkovius und Max Ackermann. Stuttgart wurde damit neben München und Dresden/Berlin zum dritten Zentrum der Moderne in Deutschland. Seit seiner Berufung 1905 an die Akademie wurden Form und Farbe in seinen Bildern zunehmend autonom und unabhängig von den dargestellten Gegenständen. Im selben Jahr entstand mit »Komposition in Rot I« die erste weitgehend gegenstandsfreie Komposition, viele Jahre vor Kandinsky. Hölzel begann seine Arbeit mit zeichnerischen Übungen, um den kreativen Prozess intuitiv zu stimulieren – eine undogmatische Herangehensweise für seine Zeit. In der von ihm geschaffenen »künstlerisch-menschlichen Atmosphäre« waren die Wechselwirkungen zwischen Schülern und Lehrer äußerst fruchtbar, wie Oskar Schlemmer erinnerte. Die Ausstellung zielt darauf ab, die künstlerischen Beziehungen und Dialoge zwischen Hölzel und seinen Schülern zu verdeutlichen, von der Aneignung seiner Lehre bis hin zu eigenständigen Positionen. Hier stehen unterschiedliche künstlerische Temperamente und Begabungen im Wettbew