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Autoren im Kontext - Duisburger Studienbögen - 1: Mitteilungen über Max

Marginalien zu W. G. Sebald

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  • 100 Seiten
  • 4 Lesestunden

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Zerstöret das Letzte/ die Erinnerung nicht - diee Aufforderung, die W. G. Sebald der ersten Erzählung aus dem Band Die Ausgewanderten vorangestellt hat, könnte durchaus auch als Motto über dem bisherigen Gesamtwerk dieses europäischen Autors von Rang stehen. Der Schriftsteller als Erinnerungskünstler, der angesichts der allenthalben zu beobachtenden Anzeichen von Verfall und Zerstörung, von Verdrängen und Vergessen sein Handwerk betreibt, um verschwindende Gestalten und Ereignisse im Moment des Verlöschens noch einmal aufleuchten zu lassen und so dem Sog des Vergessenwerdens zu entreißen, dokumentiert damit einmal mehr die vornehmste Aufgabe der Literatur: Gedächtnis der Menschheit zu sein. Mit solchen Überlegungen haben wir uns auseinandergesetzt, um dieses Büchlein vorzulegen. Je nach Temperament und Lesart der Verfasser entstand eine Mischung aus wissenschaftlichen und sehr persönlichen Beiträgen.

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Autoren im Kontext - Duisburger Studienbögen - 1: Mitteilungen über Max, Gerhard Köpf

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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(Paperback),
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Titel
Autoren im Kontext - Duisburger Studienbögen - 1: Mitteilungen über Max
Untertitel
Marginalien zu W. G. Sebald
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gerhard Köpf
Verlag
Laufen
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Paperback
Seitenzahl
100
ISBN10
3874681424
ISBN13
9783874681421
Reihe
Beschreibung
Zerstöret das Letzte/ die Erinnerung nicht - diee Aufforderung, die W. G. Sebald der ersten Erzählung aus dem Band Die Ausgewanderten vorangestellt hat, könnte durchaus auch als Motto über dem bisherigen Gesamtwerk dieses europäischen Autors von Rang stehen. Der Schriftsteller als Erinnerungskünstler, der angesichts der allenthalben zu beobachtenden Anzeichen von Verfall und Zerstörung, von Verdrängen und Vergessen sein Handwerk betreibt, um verschwindende Gestalten und Ereignisse im Moment des Verlöschens noch einmal aufleuchten zu lassen und so dem Sog des Vergessenwerdens zu entreißen, dokumentiert damit einmal mehr die vornehmste Aufgabe der Literatur: Gedächtnis der Menschheit zu sein. Mit solchen Überlegungen haben wir uns auseinandergesetzt, um dieses Büchlein vorzulegen. Je nach Temperament und Lesart der Verfasser entstand eine Mischung aus wissenschaftlichen und sehr persönlichen Beiträgen.