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Innsbrucker Forschungen zur Zeitgeschichte - 19: Tirol und Vorarlberg in der NS-Zeit

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  • 466 Seiten
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Die Machtübernahme der Nationalsozialisten im März 1938 führte in Tirol und Vorarlberg zu tiefgreifenden Veränderungen in Politik, Wirtschaft, Justiz, Schule, Kunst und im Alltag sowie zur Verfolgung von Juden und Behinderten. Insgesamt 22 Beiträge beleuchten die Entwicklungen in diesen Bereichen. Themen umfassen die Rolle der Tiroler NSDAP vor 1938, die Machtübernahme und die wirtschaftlichen Bedingungen in Tirol während der NS-Zeit. Die Beiträge untersuchen auch die Kirche, die Justiz und die Sondergerichte in der Region sowie die Aktivitäten der Gestapo in Innsbruck. Zudem wird die Schulbildung im Gau Tirol-Vorarlberg thematisiert und die Problematik der Kinderlandverschickung behandelt. Ein weiterer Fokus liegt auf der Verfolgung psychisch Kranker und Behinderter, einschließlich Zwangssterilisationen. Die Kunst in Tirol zwischen 1938 und 1945 wird ebenfalls betrachtet, ebenso wie die Neugestaltung Innsbrucks nach dem Krieg. Die Entrechtung und Vertreibung der Juden sowie die „Arisierung“ der Wirtschaft werden analysiert, gefolgt von der „Endlösung der Judenfrage“ und den Verbrechen während des Luftkriegs. Abschließend wird die Tiroler Resistance im Jahr 1945 und der Umgang mit rechtsextremer Publizistik im Gedenkjahr 1988 kritisch betrachtet.

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Innsbrucker Forschungen zur Zeitgeschichte - 19: Tirol und Vorarlberg in der NS-Zeit, Rolf Steininger, Sabine Pitscheider

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Erscheinungsdatum
2002
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(Paperback),
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Titel
Innsbrucker Forschungen zur Zeitgeschichte - 19: Tirol und Vorarlberg in der NS-Zeit
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Paperback
Seitenzahl
466
ISBN10
3706516349
ISBN13
9783706516341
Reihe
Beschreibung
Die Machtübernahme der Nationalsozialisten im März 1938 führte in Tirol und Vorarlberg zu tiefgreifenden Veränderungen in Politik, Wirtschaft, Justiz, Schule, Kunst und im Alltag sowie zur Verfolgung von Juden und Behinderten. Insgesamt 22 Beiträge beleuchten die Entwicklungen in diesen Bereichen. Themen umfassen die Rolle der Tiroler NSDAP vor 1938, die Machtübernahme und die wirtschaftlichen Bedingungen in Tirol während der NS-Zeit. Die Beiträge untersuchen auch die Kirche, die Justiz und die Sondergerichte in der Region sowie die Aktivitäten der Gestapo in Innsbruck. Zudem wird die Schulbildung im Gau Tirol-Vorarlberg thematisiert und die Problematik der Kinderlandverschickung behandelt. Ein weiterer Fokus liegt auf der Verfolgung psychisch Kranker und Behinderter, einschließlich Zwangssterilisationen. Die Kunst in Tirol zwischen 1938 und 1945 wird ebenfalls betrachtet, ebenso wie die Neugestaltung Innsbrucks nach dem Krieg. Die Entrechtung und Vertreibung der Juden sowie die „Arisierung“ der Wirtschaft werden analysiert, gefolgt von der „Endlösung der Judenfrage“ und den Verbrechen während des Luftkriegs. Abschließend wird die Tiroler Resistance im Jahr 1945 und der Umgang mit rechtsextremer Publizistik im Gedenkjahr 1988 kritisch betrachtet.