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Sommer 1966. Lyrik auf dem Markt. Der Poet Peter Rühmkorf und die Jazzmusiker Michael Naura (Piano) und Wolfgang Schlüter (Vibraphon) besteigen einen Lastwagen in der Hamburger Innenstadt und geben ein erstes Jazz-und-Lyrik-Konzert vor 3000 Zuhörern. Gemeinsame Auftritte mit dem Bassisten Eberhardt Weber, dem Saxophonisten Leszek Zadlo und dem Fagottvirtuosen Klaus Thunemann schlossen sich an und fanden begeisterten Wiederhall bei Freunden der modernen Literatur und Jazzenthusiasten. Die Verbindung von Tonkassette und Buch ist in diesem sphärenübergreifenden Sinn auch ein Zeugnis für die immer wieder neu zu entdeckende Wahlverwandtschaft von Poesie und Musik. Neben einer umfassenden Anthologie der zum Vortrag gebrachten Texte gibt das Buch Aufschluß über zwanzig Jahre gemeinsamen Musizierens und Experimentierens, wobei eine Fülle von Szenenfotos, Karikaturen, Notenbeispielen, faksimilierten Zeitkuriosa und diskografischen Hinweisen die Dokumentation anschaulich ergänzt. Der Abdruck eines nächtlichen Zwiegesprächs zwischen dem Dichter und seinem Tonsetzer Michael Naura („ Hochseil – Vorschlag an die Künste, sich gemeinsam in die Luft zu heben, statt sich einen Strick zu kaufen“) eröffnet Einblicke in ein Reich des „Symphathiezaubers und des sphärischen Einvernehmens“ wie sie derart freimütig und anregend selten zu lesen waren.

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Phönix voran!, Peter Rühmkorf, Michael Naura, Wolfgang Schlüter

Sprache
Erscheinungsdatum
1987
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(Paperback),
Buchzustand
Beschädigt
Preis
€ 4,01

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Titel
Phönix voran!
Sprache
Deutsch
Verlag
Rowohlt
Erscheinungsdatum
1987
Einband
Paperback
Seitenzahl
120
ISBN10
3498057154
ISBN13
9783498057152
Reihe
Beschreibung
Sommer 1966. Lyrik auf dem Markt. Der Poet Peter Rühmkorf und die Jazzmusiker Michael Naura (Piano) und Wolfgang Schlüter (Vibraphon) besteigen einen Lastwagen in der Hamburger Innenstadt und geben ein erstes Jazz-und-Lyrik-Konzert vor 3000 Zuhörern. Gemeinsame Auftritte mit dem Bassisten Eberhardt Weber, dem Saxophonisten Leszek Zadlo und dem Fagottvirtuosen Klaus Thunemann schlossen sich an und fanden begeisterten Wiederhall bei Freunden der modernen Literatur und Jazzenthusiasten. Die Verbindung von Tonkassette und Buch ist in diesem sphärenübergreifenden Sinn auch ein Zeugnis für die immer wieder neu zu entdeckende Wahlverwandtschaft von Poesie und Musik. Neben einer umfassenden Anthologie der zum Vortrag gebrachten Texte gibt das Buch Aufschluß über zwanzig Jahre gemeinsamen Musizierens und Experimentierens, wobei eine Fülle von Szenenfotos, Karikaturen, Notenbeispielen, faksimilierten Zeitkuriosa und diskografischen Hinweisen die Dokumentation anschaulich ergänzt. Der Abdruck eines nächtlichen Zwiegesprächs zwischen dem Dichter und seinem Tonsetzer Michael Naura („ Hochseil – Vorschlag an die Künste, sich gemeinsam in die Luft zu heben, statt sich einen Strick zu kaufen“) eröffnet Einblicke in ein Reich des „Symphathiezaubers und des sphärischen Einvernehmens“ wie sie derart freimütig und anregend selten zu lesen waren.