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Prisma und Spiegel: Festschrift für Ute Luig

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Wie sollten wir das politische, ethische und theoretische Selbstverständnis der Ethnologie neu formulieren, angesichts einer globalen Situation, die oft von unüberwindlichen kulturellen Differenzen geprägt ist? In einer Zeit, in der Alterität durch neue 'Feindbilder' als Bedrohung wahrgenommen wird, stellt sich die Frage nach Dialogmöglichkeiten zwischen der Ethnologie und angrenzenden Disziplinen, die sich ebenfalls mit dem Fremden auseinandersetzen. Können wir über unterschiedliche analytische Perspektiven hinweg eine gemeinsame Basis finden, um uns selbst durch die Beschäftigung mit der Fremde zu reflektieren? Die Beiträge in diesem Band thematisieren diese Fragen und orientieren sich am Leitmotiv der wissenschaftlichen Forschung von Ute Luig, die sich zwischen postkolonialer Kritik und dem Verständnis der eigenen Gesellschaft bewegt. Die Metaphern der Spiegelung und prismatischen Brechung verdeutlichen diesen Umgang mit dem Fremden und der eigenen Kultur, der einen vielschichtigen Zugang zur ethnologischen Datengewinnung sowie zur theoretischen Reflexion ermöglicht. Freunde und Kollegen würdigen anlässlich von Ute Luigs 66. Geburtstag ihr Lebenswerk und ihre Persönlichkeit als Forscherin und Lehrende, und danken ihr für die vielfältigen Inspirationen, die aus dem Dialog mit ihr und ihren Arbeiten hervorgegangen sind.

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Prisma und Spiegel: Festschrift für Ute Luig, Dorothea Elisabeth Schulz, Jochen Seebode

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Paperback),
Buchzustand
Beschädigt
Preis
€ 22,90

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Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Paperback
Seitenzahl
382
ISBN10
3867543097
ISBN13
9783867543095
Reihe
Beschreibung
Wie sollten wir das politische, ethische und theoretische Selbstverständnis der Ethnologie neu formulieren, angesichts einer globalen Situation, die oft von unüberwindlichen kulturellen Differenzen geprägt ist? In einer Zeit, in der Alterität durch neue 'Feindbilder' als Bedrohung wahrgenommen wird, stellt sich die Frage nach Dialogmöglichkeiten zwischen der Ethnologie und angrenzenden Disziplinen, die sich ebenfalls mit dem Fremden auseinandersetzen. Können wir über unterschiedliche analytische Perspektiven hinweg eine gemeinsame Basis finden, um uns selbst durch die Beschäftigung mit der Fremde zu reflektieren? Die Beiträge in diesem Band thematisieren diese Fragen und orientieren sich am Leitmotiv der wissenschaftlichen Forschung von Ute Luig, die sich zwischen postkolonialer Kritik und dem Verständnis der eigenen Gesellschaft bewegt. Die Metaphern der Spiegelung und prismatischen Brechung verdeutlichen diesen Umgang mit dem Fremden und der eigenen Kultur, der einen vielschichtigen Zugang zur ethnologischen Datengewinnung sowie zur theoretischen Reflexion ermöglicht. Freunde und Kollegen würdigen anlässlich von Ute Luigs 66. Geburtstag ihr Lebenswerk und ihre Persönlichkeit als Forscherin und Lehrende, und danken ihr für die vielfältigen Inspirationen, die aus dem Dialog mit ihr und ihren Arbeiten hervorgegangen sind.