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Der Fall Wagner

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Friedrich Nietzsche wurde am 15. Oktober 1844 in Röcken geboren. Er studierte Sprachwissenschaften und evangelische Theologie, schloss jedoch in klassischer Philologie ab. 1868 begegnete er Richard Wagner, dessen Einfluss, neben dem von Schopenhauer, sein Denken prägte. Die Freundschaft endete, als Nietzsche die Bayreuther Festspiele gering schätzte. 1869 erhielt er eine Professur für Altphilologie in Basel, die er aus gesundheitlichen Gründen zehn Jahre später aufgab. Von seiner Pension lebend, reiste er viel, insbesondere in die Schweiz und nach Italien, wo seine bedeutendsten philosophischen Werke entstanden. In seinen Hauptwerken kündigte Nietzsche den Tod Gottes an, beschrieb den Übermenschen und forderte die Umwertung aller Werte, was den Nihilismus prägte. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Also sprach Zarathustra“ und „Ecce Homo“. In den 1880er Jahren verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, was 1889 zu einem Zusammenbruch führte, von dem er sich nicht erholte. Bis zu seinem Tod am 25. August 1900 in Weimar wurde er von seiner Mutter und Schwester gepflegt. Dieter Borchmeyer, geboren 1941, ist Professor emeritus an der Universität Heidelberg und hat sich auf die deutsche Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts sowie das Musiktheater spezialisiert. Zuletzt veröffentlichte er „Was ist deutsch?“ (2017).

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Der Fall Wagner, Friedrich Nietzsche

Sprache
Erscheinungsdatum
1983
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1983
Einband
Paperback
Seitenzahl
300
ISBN10
3458323864
ISBN13
9783458323860
Reihe
Originaltitel
Der Fall Wagner
Bewertung
1 von 5 Sternen
Beschreibung
Friedrich Nietzsche wurde am 15. Oktober 1844 in Röcken geboren. Er studierte Sprachwissenschaften und evangelische Theologie, schloss jedoch in klassischer Philologie ab. 1868 begegnete er Richard Wagner, dessen Einfluss, neben dem von Schopenhauer, sein Denken prägte. Die Freundschaft endete, als Nietzsche die Bayreuther Festspiele gering schätzte. 1869 erhielt er eine Professur für Altphilologie in Basel, die er aus gesundheitlichen Gründen zehn Jahre später aufgab. Von seiner Pension lebend, reiste er viel, insbesondere in die Schweiz und nach Italien, wo seine bedeutendsten philosophischen Werke entstanden. In seinen Hauptwerken kündigte Nietzsche den Tod Gottes an, beschrieb den Übermenschen und forderte die Umwertung aller Werte, was den Nihilismus prägte. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Also sprach Zarathustra“ und „Ecce Homo“. In den 1880er Jahren verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, was 1889 zu einem Zusammenbruch führte, von dem er sich nicht erholte. Bis zu seinem Tod am 25. August 1900 in Weimar wurde er von seiner Mutter und Schwester gepflegt. Dieter Borchmeyer, geboren 1941, ist Professor emeritus an der Universität Heidelberg und hat sich auf die deutsche Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts sowie das Musiktheater spezialisiert. Zuletzt veröffentlichte er „Was ist deutsch?“ (2017).