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Schloss Drösiedl

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Das Schloss Drösiedl befindet sich im Gemeindegebiet von Ludweis-Aigen und gehört zum politischen Bezirk Waidhofen a. d. Thaya. Die Herleitung des Namens „Drösiedl“ ist nicht sicher geklärt, denn auch bei dieser historischen Baulichkeit tauchen in diversen alten Quellen verschiedene Schreibweisen auf, welche im 13. Jhdt. beispielsweise „Drezzedeles“ oder „Drezcedels“ und später – zumindest bis ins 18. Jahrhundert – meist „Dressiedl“ lauten. Wie bei vielen anderen Siedlungen in dieser Gegend (etwa Seebs, Raabs, Radessen u. a.) verweist die Etymologie ins Slawische: Drezzedeles leitet sich vermutlich ab vom Begriff „drezzidla“, was als Bezeichnung für jenen Ort gilt, an welchem man Holz bearbeitet, hauptsächlich gespalten hat. Das Schloss in der heutigen Form entstand im Laufe des 16. Jahrhunderts, integrierte einige Teile der ehemaligen Wasserburg und bewies in seiner Schutzfunktion wehrhaften Charakter. Die Historie verweist auf enge Beziehungen zum Stift Geras, mit dessen Administrator Valentin Springel die damaligen Schlossherren von Drösiedl wegen der Zehentrechte um 1600 mehrmals in gerichtliche Auseinandersetzungen verwickelt waren, bis endlich im Jahr 1623 ein Prozess zu einem Endurteil führte, welches das Zehenteigentum dem Stifte ab- und der Herrschaft Drösiedl zusprach … ( Gernot Gramberger )

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Schloss Drösiedl, Werner Hans Zlabinger

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Hardcover),
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Titel
Schloss Drösiedl
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Hardcover
Seitenzahl
144
ISBN10
3902416602
ISBN13
9783902416605
Reihe
Beschreibung
Das Schloss Drösiedl befindet sich im Gemeindegebiet von Ludweis-Aigen und gehört zum politischen Bezirk Waidhofen a. d. Thaya. Die Herleitung des Namens „Drösiedl“ ist nicht sicher geklärt, denn auch bei dieser historischen Baulichkeit tauchen in diversen alten Quellen verschiedene Schreibweisen auf, welche im 13. Jhdt. beispielsweise „Drezzedeles“ oder „Drezcedels“ und später – zumindest bis ins 18. Jahrhundert – meist „Dressiedl“ lauten. Wie bei vielen anderen Siedlungen in dieser Gegend (etwa Seebs, Raabs, Radessen u. a.) verweist die Etymologie ins Slawische: Drezzedeles leitet sich vermutlich ab vom Begriff „drezzidla“, was als Bezeichnung für jenen Ort gilt, an welchem man Holz bearbeitet, hauptsächlich gespalten hat. Das Schloss in der heutigen Form entstand im Laufe des 16. Jahrhunderts, integrierte einige Teile der ehemaligen Wasserburg und bewies in seiner Schutzfunktion wehrhaften Charakter. Die Historie verweist auf enge Beziehungen zum Stift Geras, mit dessen Administrator Valentin Springel die damaligen Schlossherren von Drösiedl wegen der Zehentrechte um 1600 mehrmals in gerichtliche Auseinandersetzungen verwickelt waren, bis endlich im Jahr 1623 ein Prozess zu einem Endurteil führte, welches das Zehenteigentum dem Stifte ab- und der Herrschaft Drösiedl zusprach … ( Gernot Gramberger )