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In UNSCHULD versammelt Dea Loher eine Gruppe von Verzweifelten und Verstrickten, die auf der Suche nach Schuld, Tod und Schicksal sind. Die Szenen spielen in einer europäischen Küstenstadt, wo Elisio und Fadoul, illegale schwarze Immigranten aus der Wüste, einer Frau im Meer nicht helfen können. Fadoul entdeckt eine Plastiktüte voller Geld und lernt die blinde Stripperin Absolut kennen, die für Männer tanzt, die sie sehen können. Frau Habersatt sucht Vergebung für Taten, die sie nicht begangen hat. Franz findet seine Lebensaufgabe in einem Bestattungsunternehmen, während seine Frau Rosa ein Kind möchte. Rosas Mutter, Frau Zucker, zieht bei ihnen ein und übergibt die Verantwortung an das Paar. Ella, eine alternde Philosophin, hat ihre Bücher verbrannt und glaubt nur noch an die Unzuverlässigkeit der Welt. In der Praça Roosevelt in São Paulo kreuzen sich die Wege eines Dutzends Menschen, die alle mit dem Leben und dem Tod kämpfen. Hier treffen sich Alte und Junge, Arbeitslose und Beschäftigte, Dealer, Prostituierte und ihre Kunden. Ein Polizist sucht seinen Sohn, der aufgrund von Arbeitslosigkeit in die Kriminalität abgerutscht ist. Trotz ihrer Träume sind sie alle mit dem Überleben beschäftigt und finden oft den Tod. Lohers Darstellung der Praça Roosevelt ist realistisch und spiegelt die globalen Themen von Traum und Elend wider.
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Unschuld. Das Leben auf der Praca Roosevelt, Dea Loher
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2004
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- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Sehr gut
- Preis
- € 7,49
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Unschuld. Das Leben auf der Praca Roosevelt
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Dea Loher
- Verlag
- Verlag der Autoren
- Erscheinungsdatum
- 2004
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 202
- ISBN10
- 3886612716
- ISBN13
- 9783886612710
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Deutsche Literatur, Gesellschaft, Träume, Schuld, Großstädte
- Beschreibung
- In UNSCHULD versammelt Dea Loher eine Gruppe von Verzweifelten und Verstrickten, die auf der Suche nach Schuld, Tod und Schicksal sind. Die Szenen spielen in einer europäischen Küstenstadt, wo Elisio und Fadoul, illegale schwarze Immigranten aus der Wüste, einer Frau im Meer nicht helfen können. Fadoul entdeckt eine Plastiktüte voller Geld und lernt die blinde Stripperin Absolut kennen, die für Männer tanzt, die sie sehen können. Frau Habersatt sucht Vergebung für Taten, die sie nicht begangen hat. Franz findet seine Lebensaufgabe in einem Bestattungsunternehmen, während seine Frau Rosa ein Kind möchte. Rosas Mutter, Frau Zucker, zieht bei ihnen ein und übergibt die Verantwortung an das Paar. Ella, eine alternde Philosophin, hat ihre Bücher verbrannt und glaubt nur noch an die Unzuverlässigkeit der Welt. In der Praça Roosevelt in São Paulo kreuzen sich die Wege eines Dutzends Menschen, die alle mit dem Leben und dem Tod kämpfen. Hier treffen sich Alte und Junge, Arbeitslose und Beschäftigte, Dealer, Prostituierte und ihre Kunden. Ein Polizist sucht seinen Sohn, der aufgrund von Arbeitslosigkeit in die Kriminalität abgerutscht ist. Trotz ihrer Träume sind sie alle mit dem Überleben beschäftigt und finden oft den Tod. Lohers Darstellung der Praça Roosevelt ist realistisch und spiegelt die globalen Themen von Traum und Elend wider.



