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Sprache wirkt - aber nicht, weil sie will. Von den sumerischen Beschwörungen über mittelalterliche Mystik, Nietzsches tanzende Philosophie, die dadaistische Sprachzertrümmerung bis hin zu den politischen und technologischen Diskursen der Gegenwart verfolgt dieses Buch die Geschichte des Sprechens als Macht und als Risiko. Auf den Spuren des Absurden ist eine Archäologie der Stimme - tiefer noch, des Atems, der sich durch Rituale, Manifeste und Körper bewegt. Zwischen Bannformel und Performativität besteht eine geheime Kontinuität: In allen Epochen versuchen Menschen, durch Worte die Welt zu verändern - und werden dabei selbst verändert. Doch das Buch bleibt skeptisch gegenüber jeder Sprachvergötterung: Wo DADA zerstört, wollte er nichts; wo die Gegenwart moralisch spricht, will sie alles. Zwischen diesen Polen tastet sich der Text voran - als Meditation über die paradoxale Energie des Nichttun-Tuns: das Wirken ohne Absicht, das Sprechen ohne Besitz, das Denken, das sich sich selbst entzieht.
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Auf den Spuren des Absurden, Antonio Cho
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2026
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- (Hardcover)
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Auf den Spuren des Absurden
- Untertitel
- Das Nichttun-Tun-Paradoxon
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Antonio Cho
- Verlag
- Skepsis Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2026
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 268
- ISBN13
- 9783952509142
- Reihe
- Schlagwörter
- Narrativer Journalismus
- Beschreibung
- Sprache wirkt - aber nicht, weil sie will. Von den sumerischen Beschwörungen über mittelalterliche Mystik, Nietzsches tanzende Philosophie, die dadaistische Sprachzertrümmerung bis hin zu den politischen und technologischen Diskursen der Gegenwart verfolgt dieses Buch die Geschichte des Sprechens als Macht und als Risiko. Auf den Spuren des Absurden ist eine Archäologie der Stimme - tiefer noch, des Atems, der sich durch Rituale, Manifeste und Körper bewegt. Zwischen Bannformel und Performativität besteht eine geheime Kontinuität: In allen Epochen versuchen Menschen, durch Worte die Welt zu verändern - und werden dabei selbst verändert. Doch das Buch bleibt skeptisch gegenüber jeder Sprachvergötterung: Wo DADA zerstört, wollte er nichts; wo die Gegenwart moralisch spricht, will sie alles. Zwischen diesen Polen tastet sich der Text voran - als Meditation über die paradoxale Energie des Nichttun-Tuns: das Wirken ohne Absicht, das Sprechen ohne Besitz, das Denken, das sich sich selbst entzieht.