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Die Neue Brehm-Bücherei - 414: Raben- und Nebelkrähe

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  • 115 Seiten
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Obwohl Raben- und Nebelkrähen zu den alltäglichen Erscheinungen in Stadt und Land gehören, ist in vielen Punkten weniger über sie bekannt als über seltenere Vögel. Beide Krähen, die sich als Unterarten einer Art wahrscheinlich während der letzten Eiszeiten herausbildeten, sind nur in der Gefiederfärbung unterscheidbar. In Mitteleuropa ist die Elbe ungefähr die Trennungslinie zwischen der Rabenkrähe im Westen und der Nebelkrähe im Osten. In den Berührungsgebieten vermischen sich beide Unterarten. Im Gegensatz zur Saatkrähe brüten Raben- und Nebelkrähe nicht in Kolonien, sie bevorzugen Waldränder und Feldgehölze, auch Baumgruppen oder Einzelbäume. Dem Gebiet, in dem sie geboren wurden, bleiben sie meist lebenslang treu und halten auch bei stärkster Beunruhigung und Verfolgung am einmal gewählten Nistplatz fest. Die Vögel leben in Dauerehe, sie sind während der Brutzeit äußerst vorsichtig und scheu, können dennoch zu den ausgesprochenen Kulturfolgern gerechnet werden. Die Verhaltensweisen der Krähen, die zu den geistig hochentwickelten Vögeln gehören, sind sehr plastisch und anpassungsfähig an neue Situationen, so daß sie trotz der Nachstellung von seiten des Menschen unserer Landschaft erhalten bleiben.

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Die Neue Brehm-Bücherei - 414: Raben- und Nebelkrähe, Manfred Melde

Sprache
Erscheinungsdatum
1995
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(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
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Titel
Die Neue Brehm-Bücherei - 414: Raben- und Nebelkrähe
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Manfred Melde
Erscheinungsdatum
1995
Einband
Hardcover
Seitenzahl
115
ISBN10
3894322128
ISBN13
9783894322120
Reihe
Beschreibung
Obwohl Raben- und Nebelkrähen zu den alltäglichen Erscheinungen in Stadt und Land gehören, ist in vielen Punkten weniger über sie bekannt als über seltenere Vögel. Beide Krähen, die sich als Unterarten einer Art wahrscheinlich während der letzten Eiszeiten herausbildeten, sind nur in der Gefiederfärbung unterscheidbar. In Mitteleuropa ist die Elbe ungefähr die Trennungslinie zwischen der Rabenkrähe im Westen und der Nebelkrähe im Osten. In den Berührungsgebieten vermischen sich beide Unterarten. Im Gegensatz zur Saatkrähe brüten Raben- und Nebelkrähe nicht in Kolonien, sie bevorzugen Waldränder und Feldgehölze, auch Baumgruppen oder Einzelbäume. Dem Gebiet, in dem sie geboren wurden, bleiben sie meist lebenslang treu und halten auch bei stärkster Beunruhigung und Verfolgung am einmal gewählten Nistplatz fest. Die Vögel leben in Dauerehe, sie sind während der Brutzeit äußerst vorsichtig und scheu, können dennoch zu den ausgesprochenen Kulturfolgern gerechnet werden. Die Verhaltensweisen der Krähen, die zu den geistig hochentwickelten Vögeln gehören, sind sehr plastisch und anpassungsfähig an neue Situationen, so daß sie trotz der Nachstellung von seiten des Menschen unserer Landschaft erhalten bleiben.