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Ich bin hinter dir

Katholische Internatsgeschichten

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  • 200 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Kontrolliert, gedemütigt, verprügelt, bestraft, sexuell missbraucht, zur Mittäterschaft gezwungen – das Erleben katholischer Internate wird in den hier gesammelten Texten ungeschützt erinnert. Die biografischen Reflexionen zeigen, wie in der „totalen Institution“ Internat Kontrolle, Hierarchie, Gewalt und sexueller Missbrauch ineinander greifen und eine spezielle Variante „schwarzer Pädagogik“ ausbilden. Der Zweifel an rigiden Glaubensvorschriften verbindet sich mit dem Gefühl, sündig und minderwertig zu sein. Die christliche Demutsforderung mündet in die systematische Demütigung der Zöglinge. Die persönlichen Rückblicke machen deutlich: Sexualisierte Gewalt in katholischen Internaten geschieht nicht zufällig durch psychopathische Einzeltäter. Sie wird begünstigt durch hierarchische Institutionen, durch christliche Ideologie und durch eine zur „Reinheit“ verpflichtete zölibatäre Männergemeinschaft.

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Ich bin hinter dir, Rolf Cantzen

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
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(Paperback),
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Titel
Ich bin hinter dir
Untertitel
Katholische Internatsgeschichten
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Rolf Cantzen
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Paperback
Seitenzahl
200
ISBN10
3865690734
ISBN13
9783865690739
Reihe
Beschreibung
Kontrolliert, gedemütigt, verprügelt, bestraft, sexuell missbraucht, zur Mittäterschaft gezwungen – das Erleben katholischer Internate wird in den hier gesammelten Texten ungeschützt erinnert. Die biografischen Reflexionen zeigen, wie in der „totalen Institution“ Internat Kontrolle, Hierarchie, Gewalt und sexueller Missbrauch ineinander greifen und eine spezielle Variante „schwarzer Pädagogik“ ausbilden. Der Zweifel an rigiden Glaubensvorschriften verbindet sich mit dem Gefühl, sündig und minderwertig zu sein. Die christliche Demutsforderung mündet in die systematische Demütigung der Zöglinge. Die persönlichen Rückblicke machen deutlich: Sexualisierte Gewalt in katholischen Internaten geschieht nicht zufällig durch psychopathische Einzeltäter. Sie wird begünstigt durch hierarchische Institutionen, durch christliche Ideologie und durch eine zur „Reinheit“ verpflichtete zölibatäre Männergemeinschaft.