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Das Fachbuch aus dem Jahr 2011 bietet Einblicke in das imperiale Streben der USA, das bereits im 17. Jahrhundert in England seinen Ursprung hatte. Die USA stehen geopolitisch und mentalitätsgeschichtlich in direkter Nachfolge der britischen Seemacht und leben auf Kosten der globalen Bevölkerung. Ab der gewaltsamen Öffnung Japans 1753 werden die Triebfedern des amerikanischen Imperialismus beleuchtet, während die These, die USA seien ein Imperium wider Willen, widerlegt wird. Der Drang zum Pazifik wurde von der US-Regierung als Gottes Plan, das Manifest Destiny, propagiert. Nach dem Bürgerkrieg, der einen Konflikt zwischen Industrie und Plantagen darstellte, wurde das Gebiet der Freiheit über die US-Grenzen hinaus ausgeweitet. 1898 wagten die USA den ersten Schritt in eine imperialistische Außenpolitik mit dem Krieg gegen Spanien, der ihnen die Philippinen, Puerto Rico, Hawaii und Kuba einbrachte. Im Ersten Weltkrieg etablierten sich die USA als Weltmacht. Nach dem Zusammenbruch kommunistischer Diktaturen in Osteuropa zu Beginn des 21. Jahrhunderts traten die imperialen Ambitionen der USA erneut zutage. Die Carter-Doktrin führte zu einem globalen Einflussbereich, der in den Golfkriegen, dem Afghanistan- und Irakkrieg mündete. Die politische Elite verfolgt mit diesen interventionistischen Konzepten das Ziel, die US-amerikanische Hegemonie weltweit zu sichern.
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Pfeiler der US-Macht: Seefahrermentalität und Puritanismus, Wolfgang Effenberger
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2012
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- (Paperback),
- Buchzustand
- Beschädigt
- Preis
- € 27,99
Keiner hat bisher bewertet.
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Wolfgang Effenberger
- Verlag
- GRIN Verlag
- Erscheinungsdatum
- 2012
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 408
- ISBN10
- 3656208204
- ISBN13
- 9783656208204
- Reihe
- Schlagwörter
- Historisches Thema
- Beschreibung
- Das Fachbuch aus dem Jahr 2011 bietet Einblicke in das imperiale Streben der USA, das bereits im 17. Jahrhundert in England seinen Ursprung hatte. Die USA stehen geopolitisch und mentalitätsgeschichtlich in direkter Nachfolge der britischen Seemacht und leben auf Kosten der globalen Bevölkerung. Ab der gewaltsamen Öffnung Japans 1753 werden die Triebfedern des amerikanischen Imperialismus beleuchtet, während die These, die USA seien ein Imperium wider Willen, widerlegt wird. Der Drang zum Pazifik wurde von der US-Regierung als Gottes Plan, das Manifest Destiny, propagiert. Nach dem Bürgerkrieg, der einen Konflikt zwischen Industrie und Plantagen darstellte, wurde das Gebiet der Freiheit über die US-Grenzen hinaus ausgeweitet. 1898 wagten die USA den ersten Schritt in eine imperialistische Außenpolitik mit dem Krieg gegen Spanien, der ihnen die Philippinen, Puerto Rico, Hawaii und Kuba einbrachte. Im Ersten Weltkrieg etablierten sich die USA als Weltmacht. Nach dem Zusammenbruch kommunistischer Diktaturen in Osteuropa zu Beginn des 21. Jahrhunderts traten die imperialen Ambitionen der USA erneut zutage. Die Carter-Doktrin führte zu einem globalen Einflussbereich, der in den Golfkriegen, dem Afghanistan- und Irakkrieg mündete. Die politische Elite verfolgt mit diesen interventionistischen Konzepten das Ziel, die US-amerikanische Hegemonie weltweit zu sichern.



