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Ich bin zum Schweigen verdammt

Tagebücher und Briefe

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  • 352 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Michail Bulgakow, dessen literarischer Name unvergessen bleibt, führte zu Lebzeiten einen ständigen Kampf gegen staatliche Zensur. Sein bekanntestes Werk, der epochale Roman „Meister und Margarita“, wurde erst posthum als Meisterwerk des 20. Jahrhunderts anerkannt. 1926 wurden seine Tagebücher von den Behörden beschlagnahmt, was ihn dazu brachte, seine Gedanken in Briefen an Freunde, Familie und prominente Persönlichkeiten wie Stalin und Maxim Gorki zu formulieren. In einem seiner Einträge reflektierte er über seine Schwermut und den Verlust der Vergangenheit, während er gleichzeitig Momente der Kraft und Zuversicht erlebte. Trotz der bedrückenden Umstände, in denen er lebte, fühlte er sich als Schriftsteller überlegen, kämpfte jedoch gegen die lähmende Realität. Seine Briefe und Tagebuchaufzeichnungen, meisterhaft von Thomas und Renate Reschke übersetzt, dokumentieren eindrucksvoll seinen verzweifelten Kampf gegen die Zensur, seine gescheiterten Fluchtversuche aus der UdSSR sowie die materielle Not und Krankheit, die zu seinem frühen Tod führten. In einem seiner verzweifelten Ausrufe stellte er fest: „Alles ist verboten, ich bin ruiniert, ich werde gehetzt, ich bin völlig einsam.“

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Ich bin zum Schweigen verdammt, Mikhail A. Bulgakov

Sprache
Erscheinungsdatum
2015
Einband
(Hardcover)
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Titel
Ich bin zum Schweigen verdammt
Untertitel
Tagebücher und Briefe
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2015
Einband
Hardcover
Seitenzahl
352
ISBN10
3630874665
ISBN13
9783630874661
Reihe
Beschreibung
Michail Bulgakow, dessen literarischer Name unvergessen bleibt, führte zu Lebzeiten einen ständigen Kampf gegen staatliche Zensur. Sein bekanntestes Werk, der epochale Roman „Meister und Margarita“, wurde erst posthum als Meisterwerk des 20. Jahrhunderts anerkannt. 1926 wurden seine Tagebücher von den Behörden beschlagnahmt, was ihn dazu brachte, seine Gedanken in Briefen an Freunde, Familie und prominente Persönlichkeiten wie Stalin und Maxim Gorki zu formulieren. In einem seiner Einträge reflektierte er über seine Schwermut und den Verlust der Vergangenheit, während er gleichzeitig Momente der Kraft und Zuversicht erlebte. Trotz der bedrückenden Umstände, in denen er lebte, fühlte er sich als Schriftsteller überlegen, kämpfte jedoch gegen die lähmende Realität. Seine Briefe und Tagebuchaufzeichnungen, meisterhaft von Thomas und Renate Reschke übersetzt, dokumentieren eindrucksvoll seinen verzweifelten Kampf gegen die Zensur, seine gescheiterten Fluchtversuche aus der UdSSR sowie die materielle Not und Krankheit, die zu seinem frühen Tod führten. In einem seiner verzweifelten Ausrufe stellte er fest: „Alles ist verboten, ich bin ruiniert, ich werde gehetzt, ich bin völlig einsam.“