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Dies ist ein kleiner, großer Roman über das Weggehen und Wiederkommen, Heimat und Fremdheit sowie die Frage nach der eigenen Zugehörigkeit und Lebenszielen. Gabriele Kögl lässt ihre Protagonistin, eine Mutter dreier erwachsener Kinder und mehrfache Großmutter, kunstvoll erzählen. Sie ist in der Region ihrer Geburt verwurzelt und hält diesen Ort für den einzigen lebenswerten Flecken der Welt, obwohl sie als junge Frau mit unehelichem Sohn hier ein schweres Leben hatte, selbst nachdem sie einen Ehemann fand. Die Fremde birgt Gefahr und Verderbnis, und die Abwesenheit ihrer Kinder, die nach Wien und Deutschland gegangen sind, ist für sie bedrohlich. Sie verbirgt ihre Sorgen, doch die Einsamkeit wird spürbar, da niemand da sein wird, wenn sie Hilfe braucht. Ein Besuch der Enkel wäre tröstlich, doch auch die Nachbarn kämpfen mit ähnlichen Herausforderungen; die Schwägerin hat noch größere Sorgen, da deren Tochter nach Amerika gegangen ist, wo die Häuser aus Pappe sein sollen. Kögl erzählt von Liebe und Verrat, Leben und Sterben sowie den Konflikten zwischen den Generationen, die an der Schnittstelle zwischen den archaischen Werten des Dorfes und der Moderne des 21. Jahrhunderts stehen.
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Mutterseele, Gabriele Kögl
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2005
- Einband
- (Hardcover)
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Mutterseele
- Untertitel
- Roman
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Gabriele Kögl
- Verlag
- Wallstein-Verl.
- Erscheinungsdatum
- 2005
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 155
- ISBN10
- 3892449260
- ISBN13
- 9783892449263
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Romantik, Familie, Deutsche Literatur, Gegenwartsliteratur, Kinder, Gesellschaft, Leben, 21. Jahrhundert, Mamas, Heim, Dörfer, Modernismus, Töchter, Großmutter, Sohn, Generationen, Generationsunterschiede
- Beschreibung
- Dies ist ein kleiner, großer Roman über das Weggehen und Wiederkommen, Heimat und Fremdheit sowie die Frage nach der eigenen Zugehörigkeit und Lebenszielen. Gabriele Kögl lässt ihre Protagonistin, eine Mutter dreier erwachsener Kinder und mehrfache Großmutter, kunstvoll erzählen. Sie ist in der Region ihrer Geburt verwurzelt und hält diesen Ort für den einzigen lebenswerten Flecken der Welt, obwohl sie als junge Frau mit unehelichem Sohn hier ein schweres Leben hatte, selbst nachdem sie einen Ehemann fand. Die Fremde birgt Gefahr und Verderbnis, und die Abwesenheit ihrer Kinder, die nach Wien und Deutschland gegangen sind, ist für sie bedrohlich. Sie verbirgt ihre Sorgen, doch die Einsamkeit wird spürbar, da niemand da sein wird, wenn sie Hilfe braucht. Ein Besuch der Enkel wäre tröstlich, doch auch die Nachbarn kämpfen mit ähnlichen Herausforderungen; die Schwägerin hat noch größere Sorgen, da deren Tochter nach Amerika gegangen ist, wo die Häuser aus Pappe sein sollen. Kögl erzählt von Liebe und Verrat, Leben und Sterben sowie den Konflikten zwischen den Generationen, die an der Schnittstelle zwischen den archaischen Werten des Dorfes und der Moderne des 21. Jahrhunderts stehen.