Bookbot

In Plüschgewittern

Roman

Parameter

  • 222 Seiten
  • 8 Lesestunden

Mehr zum Buch

Berlin-Roman aus der Untergrundperspektive. „Ich kann nicht mit jemandem zusammen sein, hat Erika gesagt, der sich für rein gar nichts interessiert. Dann ist ja alles in Ordnung, habe ich gesagt. Und darauf Erika: genau das meine ich.“ Wolfgang Herrndorf zeigt uns die Welt aus der Perspektive eines genialen Außenseiters und verkommenen Subjekts gleichzeitig, klarsichtig und verwirrt, überlegen und überforderts. Die Einladung seines Freundes Desmond nach Berlin reißt ihn aus dem Strom seiner Gedanken, und hier, in der Metropole, taucht er ab ins anarchische Szeneleben. Es geht um die Niederungen des Zeitgeists („Ich schaue auf diese unsäglichen Koteletten fünf Zentimeter vor meinen Augen, und ich denke, wenn man mir zwanzig Kilogramm Fisch von hinten in die Hose geschaufelt hätte, könnte ich nicht irritierter sein“) und um die sexuelle Kompatibilität von Männern und Frauen im Allgemeinen und Besonderen („Es könnte alles so einfach sein. Sie müssten nur Proust lesen, keine Handtäschlein tragen und diesen Quatsch mit den Kindern vergessen. Und dann vielleicht noch ein bisschen Trinkfestigkeit“). Vor allem aber geht es um Berlin, einem Ort, der immer schon ebenso auf der Höhe der Zeit wie anachronistisch war. Herrndorf entwirft eine Großstadt, deren Bewohner wirken, als seien sie die letzten Menschen auf dieser Erde.

Buchkauf

In Plüschgewittern, Wolfgang Herrndorf

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
Einband
(Hardcover)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
In Plüschgewittern
Untertitel
Roman
Sprache
Deutsch
Verlag
Buch 2000
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Hardcover
Seitenzahl
222
ISBN10
3861505045
ISBN13
9783861505044
Reihe
Beschreibung
Berlin-Roman aus der Untergrundperspektive. „Ich kann nicht mit jemandem zusammen sein, hat Erika gesagt, der sich für rein gar nichts interessiert. Dann ist ja alles in Ordnung, habe ich gesagt. Und darauf Erika: genau das meine ich.“ Wolfgang Herrndorf zeigt uns die Welt aus der Perspektive eines genialen Außenseiters und verkommenen Subjekts gleichzeitig, klarsichtig und verwirrt, überlegen und überforderts. Die Einladung seines Freundes Desmond nach Berlin reißt ihn aus dem Strom seiner Gedanken, und hier, in der Metropole, taucht er ab ins anarchische Szeneleben. Es geht um die Niederungen des Zeitgeists („Ich schaue auf diese unsäglichen Koteletten fünf Zentimeter vor meinen Augen, und ich denke, wenn man mir zwanzig Kilogramm Fisch von hinten in die Hose geschaufelt hätte, könnte ich nicht irritierter sein“) und um die sexuelle Kompatibilität von Männern und Frauen im Allgemeinen und Besonderen („Es könnte alles so einfach sein. Sie müssten nur Proust lesen, keine Handtäschlein tragen und diesen Quatsch mit den Kindern vergessen. Und dann vielleicht noch ein bisschen Trinkfestigkeit“). Vor allem aber geht es um Berlin, einem Ort, der immer schon ebenso auf der Höhe der Zeit wie anachronistisch war. Herrndorf entwirft eine Großstadt, deren Bewohner wirken, als seien sie die letzten Menschen auf dieser Erde.