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Der menschliche Tod

Eine philosophische Revision

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  • 240 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Die rationale und affektive Einschätzung des Todes hat sich in der philosophischen Tradition gewandelt, bleibt jedoch am Einzelnen orientiert. Martin Heidegger distanziert sich radikal vom Paulinischen Todesdenken, bleibt ihm aber gleichzeitig verhaftet, indem er die Bedeutung des Anderen für den menschlichen Tod ausschließt. Marten hingegen stellt den eigenen Tod als unersetzlichen Intimus dar, der in Verbindung mit dem Anderen dem Leben Halt gibt. Er entwirft eine Ethik des menschlichen Todes, die sich gegen Poetisierung und naturwissenschaftliche Aufklärung abgrenzt. Die Themen umfassen die Perspektive des Vereinzelten, die Diskriminierung des Todes, Todesphantasie und Seinsdenken sowie die Dialektik von Leben und Tod. Es wird auf die Gewissheit des Todes eingegangen und die Konzepte des „eigenen“ Todes sowie das gemeinsame Sterben und Totsein. Abschiedserfahrungen werden thematisiert, einschließlich des Abschieds vom Leib, vom Gebrauchtsein, von der Liebe und von der Gegenwart im Gedächtnis. Der Zugriff auf den Tod wird untersucht, ebenso wie die unterschiedlichen Weisen, in denen der Tod wahrgenommen wird: unaufgeklärt, poetisiert, ritualisiert und dogmatisiert.

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Der menschliche Tod, Rainer Marten

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
Einband
(Paperback)
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Titel
Der menschliche Tod
Untertitel
Eine philosophische Revision
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Rainer Marten
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Paperback
Seitenzahl
240
ISBN10
3495481214
ISBN13
9783495481219
Reihe
Beschreibung
Die rationale und affektive Einschätzung des Todes hat sich in der philosophischen Tradition gewandelt, bleibt jedoch am Einzelnen orientiert. Martin Heidegger distanziert sich radikal vom Paulinischen Todesdenken, bleibt ihm aber gleichzeitig verhaftet, indem er die Bedeutung des Anderen für den menschlichen Tod ausschließt. Marten hingegen stellt den eigenen Tod als unersetzlichen Intimus dar, der in Verbindung mit dem Anderen dem Leben Halt gibt. Er entwirft eine Ethik des menschlichen Todes, die sich gegen Poetisierung und naturwissenschaftliche Aufklärung abgrenzt. Die Themen umfassen die Perspektive des Vereinzelten, die Diskriminierung des Todes, Todesphantasie und Seinsdenken sowie die Dialektik von Leben und Tod. Es wird auf die Gewissheit des Todes eingegangen und die Konzepte des „eigenen“ Todes sowie das gemeinsame Sterben und Totsein. Abschiedserfahrungen werden thematisiert, einschließlich des Abschieds vom Leib, vom Gebrauchtsein, von der Liebe und von der Gegenwart im Gedächtnis. Der Zugriff auf den Tod wird untersucht, ebenso wie die unterschiedlichen Weisen, in denen der Tod wahrgenommen wird: unaufgeklärt, poetisiert, ritualisiert und dogmatisiert.