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So viele verschiedene Gedichte, Ideen, Gefühle und Gedanken in einem Buch! Am Anfang schien es mir unmöglich, eine Einheit zu sehen. Mit der Zeit war aber doch auffallend, dass all diese Gedichte von einem Punkt ausgehen, eines verarbeiten, nämlich das, wofür 1968 für viele steht. Etwas, das viel früher begann, das jedes Gedankengut aufsaugte, das nach Veränderung, Befreiung roch; etwas, das für manche im deutschen Herbst endete. Vietnam, Woodstock, Paris 68, Blumenmenschen, Kommunen, alle Impulse scheinen hierher zu kommen, zumindest durchgelaufen zu sein, ob es nun Verzweiflung, Protest oder Suche nach eigenen Werten ist. Viele Dogmen sind auf dem Weg nach 1980 verhungert, keine Frage; schließlich und endlich konnte niemand genau sagen, wo es lang geht und immer mehr suchen bei sich selbst. Diese Art von Individualismus ist fruchtbar und nötig und doch ist gerade das eine gemeinsame Ebene. Die Notwendigkeit von Kommunikation wird klar, denn dieser Individualismus birgt auch die Gefahr des Egoismus, der Abkapselung und Vereinsamung in sich.
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Haarscharf, Ernesto Clusellas
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1985
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