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Madegassische Schattenspiele

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  • 360 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Im Jahr 1971 trifft ein junger Volkswirt aus Deutschland in Tananarive ein, ausgestattet mit Malariatabletten, einem Moskitonetz und einem Jahresvertrag als Wirtschaftsexperte für eine internationale Organisation. Die Realität der Entwicklungshilfe ist weit entfernt von seinen Erwartungen. Er taucht in die komplexe Welt der Entwicklungshilfe ein und begegnet einer faszinierenden Kultur sowie interessanten Menschen. Die Jahre, die er mit einer zufällig zusammengestellten Gruppe aus madegassischen Beamten und europäischen Beratern verbringt, bringen erhebliche Herausforderungen mit sich und prägen ihn nachhaltig. Der Leser entdeckt ein Land, in dem die Fragen des 20. Jahrhunderts neben jenen stehen, die in Europa bereits im Zeitalter der Aufklärung beantwortet wurden. Welche Lösungen aus Europa sind für diese verwundbare Insel geeignet? Unter einem gutwilligen, aber müden Präsidenten stagnieren wichtige Entscheidungen, während das Land unweigerlich auf eine Revolution zusteuert, die nicht von Bauern und Fischern, sondern von Gymnasiasten und Studenten in der Hauptstadt initiiert wird. Der zeitgeschichtliche Kontext wird eindrucksvoll erfasst. Das Buch, basierend auf unmittelbaren Eindrücken, hat romanhafte Züge und nutzt auch berichtende und dokumentarische Stilmittel, um ein umfassendes Bild der Probleme eines Entwicklungslandes zu vermitteln. Es ist eine Liebeserklärung an die „Große Insel“ und ihre Bewohner.

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Madegassische Schattenspiele, Gaspard Dünkelsbühler

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback)
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Titel
Madegassische Schattenspiele
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
Seitenzahl
360
ISBN10
3838204166
ISBN13
9783838204161
Reihe
Beschreibung
Im Jahr 1971 trifft ein junger Volkswirt aus Deutschland in Tananarive ein, ausgestattet mit Malariatabletten, einem Moskitonetz und einem Jahresvertrag als Wirtschaftsexperte für eine internationale Organisation. Die Realität der Entwicklungshilfe ist weit entfernt von seinen Erwartungen. Er taucht in die komplexe Welt der Entwicklungshilfe ein und begegnet einer faszinierenden Kultur sowie interessanten Menschen. Die Jahre, die er mit einer zufällig zusammengestellten Gruppe aus madegassischen Beamten und europäischen Beratern verbringt, bringen erhebliche Herausforderungen mit sich und prägen ihn nachhaltig. Der Leser entdeckt ein Land, in dem die Fragen des 20. Jahrhunderts neben jenen stehen, die in Europa bereits im Zeitalter der Aufklärung beantwortet wurden. Welche Lösungen aus Europa sind für diese verwundbare Insel geeignet? Unter einem gutwilligen, aber müden Präsidenten stagnieren wichtige Entscheidungen, während das Land unweigerlich auf eine Revolution zusteuert, die nicht von Bauern und Fischern, sondern von Gymnasiasten und Studenten in der Hauptstadt initiiert wird. Der zeitgeschichtliche Kontext wird eindrucksvoll erfasst. Das Buch, basierend auf unmittelbaren Eindrücken, hat romanhafte Züge und nutzt auch berichtende und dokumentarische Stilmittel, um ein umfassendes Bild der Probleme eines Entwicklungslandes zu vermitteln. Es ist eine Liebeserklärung an die „Große Insel“ und ihre Bewohner.