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Brills Islamische Geschichte und Zivilisation

Diese Reihe taucht tief in die reiche und vielfältige Geschichte des Islam ein, von seinen frühesten Anfängen bis in die vormoderne Zeit. Sie erstreckt sich über ein weites geografisches Gebiet, von den westlichen bis zu den östlichen Grenzen der islamischen Welt. Die Sammlung bietet analytische Studien zu wichtigen Themen, Dynastien und Persönlichkeiten sowie annotierte Übersetzungen und Texteditionen. Sie ist eine unschätzbare Ressource für das Verständnis der intellektuellen, literarischen und kulturellen Traditionen, die die islamische Zivilisation geprägt haben.

Die Renaissance der Städte in Nordsyrien und Nordmesopotamien
Verbranntes Ufer
Egypt's adjustment to Ottoman rule
Moscheen und Madrasbauten in Iran
Das Aleppiner Kalifat (A.D. 1261)
After one hundred years
  • Das Aleppiner Kalifat (A.D. 1261) behandelt das Schicksal der Institution vom mongolischen Überfall auf Bagdad bis zum kurzlebigen aleppinischen Kalifat und dessen Wiederherstellung im mamlukischen Kairo. Die oft parallelen Entwicklungen und Motivationen der historischen Figuren werden Schritt für Schritt analysiert. Der Autor untersucht die Beziehungen zwischen den Ereignissen und offenbart den kontingenten Charakter der Wiederherstellung. Der Schlüssel für die neue Interpretation ist das aleppinische Kalifat. Besonderes Augenmerk gilt den sich verändernden Mustern der Legitimierung und der Repräsentation politischer Macht. Eine umfassende politische Chronografie und ein detailliertes numismatisches Corpus für alle wichtigen Städte in den betroffenen Regionen (Ägypten, Syrien, Nordmesopotamien, Irak) und dem Zeitraum (1257-1262) dienen als Referenz.

    Das Aleppiner Kalifat (A.D. 1261)
  • Das Buch untersucht die iranische Architektur von Moscheen und Madrasen vom späten 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts und betritt eine weitgehend unbekannte architektonische Epoche. Die Einführung stellt die Gebäude als religiöse und politische Architektur im Kontext der frühen Qājār-Monarchie und der aufstrebenden städtischen Eliten dar. Der Hauptteil analysiert die architektonische Entwicklung innerhalb einer formalen Typologie. Stilistische Merkmale werden definiert und formale Gruppen im Hinblick auf Patronenkreise interpretiert. Die bemerkenswerte Kombination von Tradition und Innovation wird als Phänomen des 18./19. Jahrhunderts im Iran diskutiert, unter Berücksichtigung allgemeiner Trends der Epoche. Der umfassende Katalog, der die vom Autor besuchten Gebäude und ergänzendes Material umfasst, bietet dem Leser Beschreibungen, Inschriftenlesungen, historische Daten und Textquellen und ist mit Fotografien und Plänen auf 200 Tafeln (16 in Farbe) illustriert.

    Moscheen und Madrasbauten in Iran
  • Ägyptens Anpassung an die osmanische Herrschaft behandelt die Auswirkungen der osmanischen Eroberung Ägyptens auf dessen politische, religiöse und soziale Institutionen, ihren Übergang vom Mamluk- zum Osmanischen Regime und die weitere Entwicklung bis zum 17. Jahrhundert. Im ersten Teil des Bandes wird die Beziehung zwischen dem osmanischen Herrschaftsapparat, den lokalen Religionsgemeinschaften und der militärischen Aristokratie diskutiert. Waqf-Dokumente sind eine wichtige Quelle für diese Studie, die im zweiten Teil die Stiftungen der osmanischen Gouverneure und der militärischen Aristokratie analysiert und vergleicht sowie deren jeweilige Auswirkungen auf die Stadtentwicklung und Architektur Kairos in dieser Zeit. Die Architektur wird mit 70 Fotografien und Abbildungen dokumentiert. Durch die Integration von Architektur und Urbanismus in die historische Analyse der untersuchten Periode ist dieses Buch für Historiker und Kunsthistoriker Ägyptens von Bedeutung.

    Egypt's adjustment to Ottoman rule
    4,4
  • Verbranntes Ufer

    • 516 Seiten
    • 19 Lesestunden

    "Verbranntes Ufer" zeichnet erstmals das Bild der Entwicklung der syro-palastinensischen Hafenstadte nach der Vertreibung der letzten Kreuzfahrer. Die Arbeit diskutiert die verfehlte Flottenpolitik der Mamluken und beschreibt anschaulich die politische, sozialgeschichtliche und wirtschaftliche Entwicklung der syro-palastinensischen Kuste. "Verbranntes Ufer" is the first complete presentation of the history of the Syro-Palestinian coast after the expulsion of the last crusaders. The work discusses the unsuccessful sea policy of the Mamluks and describes the political, social and economic history of the Syro-Palestinian coast.

    Verbranntes Ufer
  • Der Zeitraum zwischen 950 und 1150 n. Chr. gilt als Wendepunkt in der Geschichte der islamischen Kultur, von der frühen islamischen zur spätmittelalterlichen Zivilisation. ??arran und al-Raqqa dienen als Paradigma für die Entwicklung in Nordsyrien und Nordmesopotamien. Nach 1086 n. Chr. führten Maßnahmen der Seljuqs zur Sicherung ihrer Hegemonie zu einer Renaissance der Städte, trotz permanenter Machtkämpfe und der Kreuzzüge. Eine Analyse des Geldumlaufs anhand archäologischer und literarischer Belege dient als Maß für die wirtschaftliche Erholung. Ein Korpus der Münzproduktion in al-Raqqa, ??arran und al-Ruha'/Edessa ergänzt die Textquellen.

    Die Renaissance der Städte in Nordsyrien und Nordmesopotamien