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Das Büro

Diese monumentale Saga taucht ein in die absurde und oft humorvolle Welt der Bürokratie. Sie begleitet den Protagonisten auf seinem Weg durch endlose Projekte, sinnlose Besprechungen und skurrile Kollegen. Die Reihe fängt meisterhaft die Monotonie, aber auch die unerwarteten Freuden des täglichen Bürolebens ein. Es ist ein bittersüßer Blick auf das Arbeitsumfeld, der bei jedem Anklang findet, der sich jemals im Bürorad gefangen fühlte.

Het Bureau - 7: De dood van Maarten Koning
Die Mutter von Nicolien
Das A.P. Beerta-Institut
Das Büro, Plankton
Das Büro, Schmutzige Hände
Das Büro

Empfohlene Lesereihenfolge

  1. Als Maarten Koning eine Stelle als wissenschaftlicher Beamter in einem volkskundlichen Büro antritt, ändert sich sein Leben schlagartig. Von nun an beschäftigt er sich mit Wichtelmännchen - und mit den lieben Kollegen. Der graue Büroalltag wird aufgelockert durch ergebnislose Sitzungen, nutzlose Dienstreisen und feuchtfröhliche Kongresse. Und bei alledem versteht es Direktor Beerta meisterhaft, immer neue Projekte und Stellen zu schaffen... Was Joanne K. Rowling für England war, war J. J. Voskuil für die Niederlande: Sein monumentaler Büro-Roman löste eine wahre „Büromanie“ aus mit Fanklubs und langen Schlangen im Morgengrauen vor den Buchhandlungen. Mit seinen knappen Schreibtischdialogen, lakonischen Schilderungen von Arbeitsabläufen und einem bitterbösen Gespür für die urkomischen Aspekte des Bürolebens hat Voskuil den Nerv unserer arbeitswütigen Zeit getroffen. Während der Leser wie bei einer Soap-Opera atemlos einer Szene nach der anderen folgt, wird er unmerklich in das Leben des Maarten Koning hineingezogen. Ein Trostbuch für alle, die jeden Morgen ihren Kaffee kochen und ins Hamsterrad der Projekte und Konferenzen steigen.

    Das Büro1
    4,1
  2. Nach dem großen Erfolg des ersten Bandes, »Direktor Beerta«, geht es nun weiter mit dem siebenbändigen Monumentalroman »Das Büro« des Niederländers J. J. Voskuil. Wer allerdings geglaubt hat, dass das Treiben des wissenschaftlichen Beamten Maarten Koning endlich in geordnete Bahnen finden würde, sieht sich bitter enttäuscht: In Band 2 der Bürosaga, »Schmutzige Hände«, fangen die Probleme erst so richtig an. Nur ein Drama unter vielen: Die mit so viel Hoffnungen verbundenen beiden Neueinstellungen erweisen sich als Totalausfälle. Während es den einen immer wieder aufs Krankenlager wirft, unterzieht der andere jeden noch so kleinen Arbeitsauftrag einer strengen Gewissensprüfung – meist mit dem Resultat, dass die Arbeit schließlich an Maarten hängenbleibt. Auch privat bleibt in diesen Jahren 1965– 1972 alles beim Alten – mit kleinen Lichtblicken, die jedoch nicht darüber hinwegtäuschen können, dass das Zusammenleben mit Ehefrau Nicolien ein wahres Fegefeuer bleibt, das nur durch die Hölle des Büros übertroffen wird.

    Das Büro, Schmutzige Hände2
    4,3
  3. Das Büro, Plankton

    • 960 Seiten
    • 34 Lesestunden

    J. J. Voskuils Monumentalroman 'Das Büro' ist Literatur gewordenes Büroleben, wie viele es kennen. 'Het Bureau' erreichte Kultstatus in den Niederlanden und wurde mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet. Nach Band 1, 'Direktor Beerta', und Band 2, 'Schmutzige Hände', folgt nun der dritte Band in deutscher Übersetzung und mit einem Nachwort von Gerbrand Bakker. Schaurig-öde bleibt der Alltag im Büro des Maarten Koning auch in den Jahren 1972–1975. Die fleißigen wie auch die weniger fleißigen Volkskundler in Amsterdam sind zumeist mit sich selbst beschäftigt, oder sie spinnen Intrigen. Dabei bahnen sich bereits die Katastrophen an: der ständige Ärger mit Professor Pieters aus Antwerpen über die Redaktionslinie der gemeinsamen Zeitschrift oder die eigenmächtige Entscheidung Maartens, über den Kopf Direktor Balks hinweg für die traditionelle Neujahrskarte des Büros einen 'Brummtopf' als Motiv zu nehmen – eine Entscheidung, für die er bitter büßen muss. Immerhin wird wenigstens ein Film über uralte bäuerliche Traditionen fertig, wenn auch mit kleinen Schönheitsfehlern: Einer der Protagonisten hat vergessen, seine Armbanduhr abzulegen, ein anderer trägt einen flotten Sporthut auf dem Kopf. Auch privat hat Maarten einiges zu verkraften: Sein Vater stirbt, und auch für den ehemaligen Büro-Direktor Beerta geht das Jahr gar nicht gut aus …

    Das Büro, Plankton3
    4,6
  4. Das A.P. Beerta-Institut

    • 1072 Seiten
    • 38 Lesestunden

    In den Jahren 1975 bis 1979 sind Krankheit und Katastrophen allgegenwärtig. Anton Beerta, der alte Direktor, lebt nach einem Schlaganfall im Pflegeheim und ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Nicoliens Mutter leidet ebenfalls unter fortschreitender Demenz und muss in ein Pflegeheim. Ad Muller hat zwar nicht so schwerwiegende Probleme, doch seine chronischen Beschwerden wie 'müde Augen' und Fieberschübe führen dazu, dass auch er ins Krankenhaus muss, ohne dass dies die Produktivität im Büro beeinträchtigt. Die Büroangestellten kämpfen zunehmend mit der Langeweile, was sie zu einem Symposium zwingt, das jedoch völlig aus dem Ruder läuft, sowie zu einer kleinen Ausstellung für den neuen Evaluator des Ministeriums. Kaum scheinen sie alle Herausforderungen gemeistert zu haben, fordert der Fördermittelgeber Informationen über den Abschluss der seit zehn Jahren laufenden 'Bibliografie des geistlichen Lieds in den Niederlanden'. Dieses Projekt, an dem heimlich gearbeitet wurde, steht nun unter Druck, und es zeigt sich, dass die ursprüngliche Forschungsfrage falsch gestellt wurde, was die Aussicht auf eine Antwort nahezu unmöglich macht.

    Das A.P. Beerta-Institut4
    4,2
  5. Nicoliens Mutter vergisst. Erst vertauscht sie die Tage, dann kann sie ihre Lieblingslieder nicht mehr mitsingen, zuletzt verirrt sie sich in der Wohnung. Über knapp drei Jahrzehnte wird ihre Demenz in vielerlei Alltags- und Ausflugsszenen mit den schleichenden Veränderungen beschrieben. Alsbald wähnt man sich im Wohnzimmer der Familie, mit Schnaps in der Hand und Kuchen auf dem Tisch, erfüllt von Zuneigung und Hilflosigkeit. Wie in einem Super-8-Film werden der Gedächtnisverlust und die Reaktionen der Angehörigen, die zwischen Verärgerung, Irritation, Trauer und Ungeduld schwanken, in einer Fülle von lebendigen Details nachgesponnen. In genau abgelauschten Dialogen und auf musikalische Weise, in Varianten, Schleifen, Pausen erzählt J. J. Voskuil die Geschichte einer Frau, die zunehmend unerreichbar wird. Eine zutiefst menschliche Chronik – von Gerd Busse einmal mehr herausragend übersetzt.

    Die Mutter von Nicolien5
    3,6
  6. Die Jahre 1987 bis 1989. Maarten Koning ist in Frührente und versucht, seine Tage mit kleinen Arbeiten im Haus, ausgedehnten Spaziergängen mit seiner Frau Nicolien und Fahrradtouren durch die Weiten der niederländischen Landschaft zu füllen. Das Büro lässt ihn trotzdem nicht los: Vor seiner Pensionierung hatte er darum gebeten, noch eine Weile den Schreibtisch im Dachkämmerchen benutzen zu dürfen – um Projekte abzuschließen, wie er den Kollegen erzählt, in Wahrheit jedoch eher, um den Entzug von Wichtelmännchen und Mittwinterhörnern etwas weniger kalt zu halten. Doch die Atmosphäre im Büro hat sich nach dem Weggang Maartens geändert. Unbehagen beschleicht ihn, als er mit ansehen muss, wie ein neuer Abteilungsleiter das zerstört, was er aufgebaut hat. Die meisten seiner ehemaligen Mitarbeiter folgen klaglos, wenn nicht gar begeistert, dem neuen Kurs. Maarten spürt eine zunehmende Feindseligkeit seiner ehemaligen Abteilung ihm gegenüber. Als er eines Morgens erscheint, um sich an seinen Schreibtisch zu setzen, muss er eine erschütternde Entdeckung machen.

    Het Bureau - 7: De dood van Maarten Koning7
    4,4

Dazugehörige Bücher

  • Alle zeven van de reeks 'Het Bureau' verzameld in een verzamelbox, met beperkte oplage.'The Great Dutch Novel' - NRC Handelsblad

    Het Bureau 1-7
    4,3