Vor Jahrhunderten entwickelten die Roboter auf dem kleinen Mond Panga ein Bewusstsein ihrer selbst – worauf sie umstandslos in der Wildnis verschwanden und zu einem Mythos wurden, zu einer urbanen Legende. Den Menschen hingegen ist es seither gelungen, die Klimakrise zu überwinden und zu einem gedeihlichen Dasein im Einklang mit ihrer Umwelt zu finden. Dex zieht als Teemönch mit Fahrrad nebst Wohnanhänger durch die Lande und lädt in den Siedlungen zu besinnlichen, therapeutischen Gesprächen ein. Doch die Welt gerät aus den Fugen, als urplötzlich ein Roboter aus dem Wald tritt und die Frage stellt: »Was brauchen die Menschen?« Der erste Teil eines Doppelromans, der sich bewusst der heute vorherrschenden Untergangsstimmung entgegenstellt und, mit leichter Hand erzählt, ein positives Zukunftsszenario entwirft.
Mönchtum und Roboter Reihe
Diese Serie taucht tief in tiefgreifende philosophische Fragen nach der Natur des Bewusstseins, der Freiheit und dem Sinn des Lebens ein. Sie begleitet die Reisen von Robotern, die nach Jahrhunderten der Isolation die menschliche Welt wiederentdecken, und von Menschen, die nach dem Verlust ihrer Roboterarbeitskräfte zu traditionelleren Lebensweisen zurückkehren. Die Erzählungen verweben Technologie und Spiritualität, das Streben nach Sinn und Zufriedenheit, alles in einer wundersamen Welt, in der Legenden lebendig werden. Es ist ein fesselndes Abenteuer voller Entdeckungen und innerer Verwandlung.


Empfohlene Lesereihenfolge
Nach einem aufreibenden Abstecher in die Berge kehren Geschwister Dex und der Roboter Helmling in die Zivilisation zurück. Dex ist ein Teemönch von einigem Ansehen; Helmling wiederum wurde von seinesgleichen ausgeschickt, um die Welt jenseits der Wildnis zu erkunden. Und die Neugier des Roboters kennt keine Grenzen: Er möchte unbedingt wissen, wie die Menschen leben und lieben, er möchte an ihrer Arbeit und an ihren Vergnügungen teilhaben. Dabei schließt er neue Freundschaften, lernt neue Denkweisen und erfährt am eigenen Leibe, wie vergänglich das Dasein sein kann. Der zweite Band eines Doppelromans, der uns mit der Frage konfrontiert: Wenn wir alles haben, hat es dann überhaupt noch eine Bedeutung, mehr zu wollen?