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Sitten und Gebräuche in Sottanien

Diese Sammlung humorvoller und oft leicht derber Erzählungen spielt im Frankreich des 15. Jahrhunderts. Der Autor schildert mit meisterhaftem Sprachgefühl pikante Geschichten über Liebe, Intrigen und menschliche Torheit. Die Handlungen sind voller Witz, Ironie und unerwarteter Wendungen, die den Leser unterhalten und gleichzeitig einen Einblick in die damalige Gesellschaft bieten. Es ist ein Werk, das sich nicht scheut, die dunkleren, aber zugleich komischen Seiten der menschlichen Natur zu erkunden.

Tolldreiste Geschichten
  • Honoré de Balzac (1799-1850) verfaßte seine "Contes drolatiques" eigentlich nur zu Erholung neben seinem gigantischen, mehr als 70 Bände umfassenden Romanwerk der "Comédie humaine". Dennoch sind es eigentlich diese 1832-1837 erschienen "Tolldreisten Geschichten" mit ihrem Sprachwitz und ihrer burlesken Sinnlichkeit, die den Nachruhm des Dichters bei einer weltweiten Leserschaft begründet haben. Auch Balzac selbst war sich der Wirkung seiner herzhaften Schwänke gewiß: "Und wenn all meine anderen Werke verloren gehen sollten, so würden diese Geschichten allein mir die Unsterblichkeit sichern", schrieb er. - Die Illustrationen von Gustave Doré wurden der Ausgabe Paris 1855 entnommen. Die Übersetzung basiert auf der Ausgabe von Rolf Bongs, Berlin 1912.

    Tolldreiste Geschichten
    3,4