Gratis Versand in ganz Österreich
Bookbot

Magdalena Holzhey

    Das Double der Ursache
    Joseph Beuys, Zeichnungen 1945 - 1986
    Beuys & Duchamp
    Sharon Ya’ari, The Romantic Trail and the Concrete House
    Frida Kahlo
    Giorgio de Chirico
    • 2021

      This catalogue explores the deep connections between Joseph Beuys and Marcel Duchamp, highlighting Beuys' 1964 action "The Silence of Marcel Duchamp is Overrated." Both artists employed radical strategies to redefine art's role in society. The work examines their shared questions and future-oriented potential in the art world.

      Beuys & Duchamp. Artists of the Future
    • 2021

      Keinen anderen Künstler hat Joseph Beuys in Gesprächen und Interviews häufiger erwähnt als den um eine Generation älteren Marcel Duchamp. Und kaum jemand schien ihn stärker herauszufordern. Direkter Beleg dafür ist die häufig zitierte Aktion Das Schweigen von Marcel Duchamp wird überbewertet von 1964, mit der Beuys die politisch-gesellschaftliche Dimension seines erweiterten Kunstbegriffs in den Fokus rücken wollte. Die Bezüge und Verbindungen zwischen den Künstlern reichen tief. Beide nutzten ähnlich radikale Strategien, um den Begriff von Kunst und die Rolle der Kunst im Alltag zu erneuern; ihre Fragestellungen berühren sich in einer Vielzahl von Aspekten. Dieser reich bebilderte Katalog nimmt erstmals eine profunde Auseinandersetzung mit diesem vielschichtigen Verhältnis vor und untersucht die zukunftsweisenden Potenziale beider Künstler. MARCEL DUCHAMP (1887-1968) zählt zu den einflussreichsten Künstlern der Moderne. Seine ab 1913 entstehenden Readymades, Objekte, Installationen, Text- und Wortspiele stellen den gängigen Kunstbegriff radikal in Frage. JOSEPH BEUYS (1921-1986) hat als Zeichner, Bildhauer, Aktions- und Installationskünstler, Lehrer, Politiker und Aktivist die Kunst ab den 1960er-Jahren grundlegend gewandelt. Die gesellschaftsverändernde Vision steht im Mittelpunkt seines erweiterten Kunstbegriffs und des universal angelegten Werks.

      Beuys & Duchamp
    • 2020

      Welche Brüche und Risse entstehen, wenn gesellschaftliche Vision und Alltag aufeinandertreffen?Wie setzen sich formale und ideelle Einflüsse in einer anderen Lebensrealität fort? Solchen Fragen geht der israelische Fotograf Sharon Ya?ari in seiner für Haus Esters entwickelten Ausstellung nach, die gleichzeitig seine erste Einzelausstellung in Deutschland ist. Von Ludwig Mies van der Rohe Ende der 1920er Jahre erbaut, gehören Haus Esters und Haus Lange zu den Ikonen einer modernen Architektur in Deutschland, an die sich Vorstellungen einer offenen, zukunftsgerichteten Gesellschaft knüpfen lassen. Seitdem die ehemaligen Privathäuser als Ausstellungsorte für zeitgenössische Kunst genutzt werden, inspirieren sie Künstler*innen immer wieder zur Auseinandersetzung mit der besonderen Atmosphäre und Architektur. Sharon Ya?ari knüpft an diese Tradition des ortsspezifischen Arbeitens an, indem er auf Basis seiner eigenen Lebensrealität für Haus Esters neue Arbeiten und Serien entwickelte. Ausgangspunkt seiner fotografischen Spurensuche ist die Verbindung zwischen den Ideen der europäischen Moderne zwischen den Weltkriegen und dem Versuch ihrer Fortführung im jungen Staat Israel. Er spürt dem Erbe der modernistischen Formensprache in seiner Heimat nach. Dabei geht es ihm nicht um die Perspektive der Architekturfotografie, sondern um das Marginale, um die Relikte des Alltags, um die fragilen Beziehungen zwischen Menschen und den Elementen ihrer Umwelt. Die Utopien der Moderne überlappen sich mit der Geschichte ihrer Brüche und einer konfliktreichen Alltagsrealität von heute. Die Suche nach den Spuren der großen Visionen der Moderne wird so gleichsam zu einem Spiegel der menschlichen Existenzbedingungen.00Exhibition: Haus Esters/Kunstmuseen Krefeld, Germany (08/03.2020 - 21.03.2021) / 0Oldenburger Kunstverein, Germany (23.04. - 11/07.2021) / Kunstverein Heilbronn, Germany (23.07. - 27.09.2021)

      Sharon Ya’ari, The Romantic Trail and the Concrete House
    • 2018

      Vasarely

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden
      4,6(5)Abgeben

      In der Mitte des 20. Jahrhunderts war der Maler und Grafiker Victor Vasarely (1906–1997) mit seinen kühl kalkulierten, auf geometrischen Grundformen basierenden Werken mit ihren typischen, auffallend intensiven Farben, aber auch mit seinen Wandreliefs und illusionistischen Skulpturen im öffentlichen Raum für zwei, drei Jahrzehnte das heißeste Ding der Moderne, ein Stammgast auf der documenta und in jeder bedeutenden Sammlung vertreten, aber auch in Millionen von Wohnungen. Getreu seinem kunstpolitischem Credo „Kunst für alle“ ließ er seine Werke, die mit Vorliebe auf optische Effekte und Wahrnehmungsphänomene setzen und dem Betrachter Bewegung und Dreidimensionalität vorgaukeln, in Form von erschwinglichen Drucken in hohen Auflagen produzieren, sodass jeder mit einem Vasarely an der Wand signalisieren konnte, den Muff der Nierentisch-Ära hinter sich gelassen zu haben und nun wirklich in der wahren, der echten Moderne angekommen zu sein, der von Strukturalismus und Suhrkamp-Kultur, von Twen und Willy Fleckhaus, von Nouvelle Vague, Antonioni und Pasolini, von Jazz, Pink Floyd und Barbarella. Als Mitbegründer und wichtigster Repräsentant der Op-Art hat Vasarely Kunstgeschichte geschrieben. Als Künstler, der die Grenze zwischen high und low, zwischen angewandter und freier Kunst auflöste und hehre Themen wie Aura, Echtheit und Wert eines Kunstwerkes konterkarierte, indem er ein Computerprogramm und einen Baukasten entwickelte, mit denen jeder seinen eigenen Vasarely basteln kann, zeigte er sich seiner Zeit weit voraus.

      Vasarely
    • 2017

      de Chirico

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden
      4,4(15)Abgeben

      With his Pittura Metafisica, Greek-born Italian painter Giorgio de Chirico was a highly influential figure in the 20th-century avant-garde. Allied to the Surrealist movement, he developed a compelling style composed of sharp perspectives, striking shadows, ominous voids, and lonely figures, at once dreamlike, anxious, and brooding.

      de Chirico
    • 2015

      Show & Tell

      Bild und Erzählung in Moderne und Gegenwart. Grafik aus den Kunstmuseen Krefeld

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Das Spektrum der grafischen Sammlung in den Kunstmuseen Krefeld ist groß: Kunst um 1900, Klassische Moderne und unmittelbare Nachkriegszeit sowie eine breite Auswahl an Papierarbeiten der 1960er-Jahre bis heute. In diesem facettenreichen Spektrum spiegelt sich die wechselhafte Geschichte des Museums. Und gerade diese Vielfalt ist es, die einen neuen Blick auf die Sammlung erfordert. Der Katalog konzentriert sich daher weniger auf singuläre Meisterzeichnungen als vielmehr auf eine Fülle möglicher, mitunter überraschender Bezüge. Dabei rücken Zeichnungen und Grafik als Erkenntnis- und Experimentiermedium in den Fokus. Begleitende Texte beleuchten die historische Bedeutung der Sammlung im Kontext der Moderne und leisten einen Beitrag zum wachsenden Bewusstsein für die Bedeutung grafischer Techniken in der Gegenwartskunst. The range of the graphic art collection at the Kunstmuseen Krefeld is enormous: art from around 1900 and classical modernism as well as a wide selection of works on paper from the 1960s to the present. It is this very diversity that calls for a new look at the collection. The catalogue therefore focuses less on individual drawings and more on a wealth of possible, occasionally surprising connections. Accompanying texts highlight the historical significance of the collection and make a contribution to the growing appreciation of graphic techniques in contemporary art.

      Show & Tell
    • 2015

      Rossella Biscotti, 10 x 10

      • 83 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Im Rahmen des 15. Mies van der Rohe Stipendiums entwickelte die Künstlerin Rossella Biscotti (*1978 Molfetta, Italien) für das Museum Haus Esters die Installation 10 x 10. Die vielschichtige Arbeit verknüpft drei Erzählstränge miteinander: das historische Erbe der für die Familie eines Textilfabrikanten entworfenen Villa von Mies van der Rohe, die Erfindung der Lochkarte und ihre Nutzung bei Jacquard-Webstühlen sowie in der Frühzeit der mechanischen Datenverarbeitung, und drittens die Erhebung demografischer Daten bei Volkszählungen. Der von der Künstlerin konzipierte Katalog dokumentiert die Ausstellung, trägt das umfangreiche Recherchematerial zusammen und bettet die Arbeit in einen Kontext ein, der von Textilgeschichte über Sozialstatistik bis hin zu „Big Data“ reicht. Mies van der Rohe Stipendium, Ausstellungskatalog Kunstmuseen Krefeld, Museum Haus Esters, Magdalena Holzhey (Hrsg.), mit Texten von Adam Kleinman und Magdalena Holzhey.

      Rossella Biscotti, 10 x 10
    • 2012

      Joseph Beuys (1921–1986) verband in seinen Zeichnungen Anschauung und Denken, das Visuelle und das Begriffliche. Für ihn war die Zeichnung ein Medium der Erkenntnis, das materielle und immaterielle Kräfte sowie plastische Prozesse sichtbar macht. Die intensive Zusammenarbeit zwischen Beuys und Bernd Klüser begann 1970 mit dem Werkverzeichnis der Multiples und setzte sich bis zu Beuys’ Tod fort. Klüsers privat zusammengestellte Sammlung umfasst 150 Blätter, die die gesamte Bandbreite von Beuys’ zeichnerischer Produktion widerspiegeln. Diese umfasst feine Bleistiftzeichnungen, Braunkreuz- und Hasenblut-Arbeiten, Collagen, Drucke und plastische Bilder, die die Materialsensibilität des Künstlers verdeutlichen. Beuys betrachtete seine Gestaltungsmittel stets als organische, veränderbare Elemente. Die Sammlung von Bernd und Verena Klüser ist als ein Werkblock im Beuys’schen Sinne zu verstehen: ein Medium zur Speicherung und Anreicherung von Energie, ein Reservoir an Ideen und Potenzial. Den einführenden Text zur Sammlung verfasste die Düsseldorfer Kuratorin Magdalena Holzhey, während die ausgewählten Zeichnungen von ihr und Dieter Koepplin, ehemaliger Leiter des Kupferstichkabinetts im Kunstmuseum Basel, kommentiert werden.

      Joseph Beuys, Zeichnungen 1945 - 1986
    • 2010

      Die Zeichnungen von Sandra Boeschenstein loten die Übergänge zwischen Wahrnehmen und Denken aus. Sie sind philosophische Betrachtungen, die die Bewegungen im Gefüge der Wirklichkeit beobachten, oder wie es Sandra Boeschenstein formuliert: „Die Zeichnung wird zur reaktionsfähigen Basis für das Wechselspiel von Wahrnehmen und Denken. Wobei physiologisch interessant ist, wie die Kühnheit, mit der sich die Linie entrollt, auf das Denken überspringen kann.“

      Das Double der Ursache
    • 2009

      Im Labor des Zeichners

      Joseph Beuys und die Naturwissenschaft

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Erfindung der Batterie, der elektrische Lichtbogen oder die Röntgenstrahlung: Im Werk von Joseph Beuys sind Bezüge auf physikalische Phänomene allgegenwärtig. Es steht damit exemplarisch für die Möglichkeit einer Verbindung von Kunst und Wissenschaft im 20. Jahrhundert. Naturwissenschaft spielte eine zentrale Rolle für den Wissenschaftler/Künstler Joseph Beuys (1921–1986). Welche Methode entsteht daraus für seine künstlerische Arbeit? Die Verfasserin arbeitet systematisch Bezüge zu Phänomenen der klassischen Physik und Chemie heraus, die bei Beuys ab Mitte der 1950er Jahre zuerst in den Zeichnungen erscheinen und später in Aktionen und Installationen weiterentwickelt werden. Durch Analysen zahlreicher Zeichnungen und energiespezifischer Leitmotive wie Eurasienstab oder Hauptstrom kann sie zeigen, wie sich seine energetische Sicht der Natur auf konkrete Grundlagen zurückführen lässt. Beuys’ Wissenschaftsbegriff ist in der Tradition alternativer Wissenschaftsentwürfe von Goethe, Rudolf Steiner oder Rudolf Hauschka verortet. Sein Versuch einer Synthese von Kunst und Wissenschaft ist maßgeblich durch die Beschäftigung mit Werk und Denken Leonardo da Vincis beeinflusst, der für Beuys schon früh zu einer wichtigen Identifikationsfigur wurde. Ausführlich bespricht die Autorin daher die Werkkomplexe: - der Giocondologie - und der Zeichnungen zu Leonardos Codices Madrid

      Im Labor des Zeichners