Religionslehrer:in im 21. Jahrhundert
Transformationsprozesse in Beruf und theologisch-religionspädagogischer Bildung in Studium, Referendariat und Fortbildung
- 672 Seiten
- 24 Lesestunden



Transformationsprozesse in Beruf und theologisch-religionspädagogischer Bildung in Studium, Referendariat und Fortbildung
Was ist Glaube, was Wissen – ergänzen sie sich oder sind sie Konkurrenten im Streit um die Wahrheit? Oder haben sie vielleicht nichts miteinander zu tun, weil sie sich auf völlig verschiedene Daseinsbereiche beziehen? Diese Frage beschäftigt das Denken seit Beginn der Philosophie und, noch einmal auf andere Weise, seit der christliche Glaube entstand und sich ausbreitete. Die Wege und Themen, auf denen man dem Verhältnis von Glauben und Wissen nachgehen kann, sind vielfältig und verzweigt. Das vorliegende Arbeitsbuch leitet zur eigenständigen Erkundung und Urteilsbildung in diesem Feld an. Anhand von zehn ausgewählten Beispielen aus der Theologie- und Philosophiegeschichte werden die Grundkonflikte thematisiert. Jedes Beispiel stellt namhafte Denker und ihr Werk vor. Unter anderem kommen Platon, Aristoteles, Augustinus, Thomas von Aquin, Martin Luther, Immanuel Kant und Friedrich Nietzsche zu Wort. Jedes Kapitel endet mit dem Hinweis auf einen Originaltext des jeweiligen Denkers. Lektürefragen ermöglichen eine eigenständige Erschließung und Diskussion. Am Schluss wird gleichwohl eine Skizze der Position des Verfassers zur Diskussion gestellt. Hinweise auf wichtige Einführungen in die Religionsphilosophie runden den Band ab und unterstreichen seinen Charakter als Studienbuch.
Der 23-jährige Marc wird gezwungen, sich seiner Schwerstbehinderung zu stellen, als ihn die Uni für ein Jahr nach Kanada schickt. Dort trifft er in einem Wohnheim auf andere junge Behinderte, die mit den gleichen Ängsten zu kämpfen haben, wie er selbst. Marc fängt an, seine Krankheit zu hinterfragen, ringt um mehr Selbständigkeit und ein gesunderes Selbstwertgefühl. In ihm keimt die Hoffnung auf, dass es auch für ihn möglich ist, ein‚normales‘ Leben zu führen, in dem die Behinderung keine Schlüsselrolle einnimmt. Doch dann stößt er an Grenzen: Im Bemühen um mehr Unabhängigkeit legt er sich mit der Heimleiterin an. Er bringt sich in Gefahr, als er seine körperlichen Fähigkeiten überschätzt. Und er muss mit ansehen, wie sich seine Mitbewohner ihren Problemen stellen und dabei scheitern. Als er sich auch noch in eine attraktive Mitstudentin verliebt, geraten seineÜberzeugungen ins Wanken.