Michel de Montaigne Bücher
Michel de Montaigne, einer der einflussreichsten Schriftsteller der französischen Renaissance, ist bekannt für die Popularisierung der Essayform als literarisches Genre. Er verband meisterhaft tiefgründige intellektuelle Spekulationen mit persönlichen Anekdoten und Autobiografie und schuf ein Werk, das bis heute immensen Einfluss hat. Bekannt für seinen anti-dogmatischen Geist und seine berühmte Frage „Was weiß ich?“, verkörperte Montaigne ein modernes Lebensgefühl, indem er die Welt durch die Brille seines eigenen Urteils erkundete. Sein zugänglicher Stil, der intellektuelle Einsichten mit persönlichem Erzählen ausbalanciert, inspiriert weiterhin Schriftsteller und Leser.







Tag für Tag hat Montaigne seine Eindrücke von der 17 Monate dauernden Reise festgehalten, die persönlichen Erlebnisse und Beschwernisse, die Beobachtung der Sitten und Gebräuche, die Beschreibung der Sehenswürdigkeiten.
Handbuch der Menschenkenntnis
Mutmaßungen aus 2500 Jahren
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'Wenn ich mit meiner Katze spiele, wer weiß, ob sie sich nicht noch mehr die Zeit mit mir vertreibt, als ich mit ihr?' – Unscheinbare, skeptische Fragen sind es, die Michel de Montaigne zu einem Vorbild des 21. Jahrhunderts machen. Vor 475 Jahren in eine Zeit der Glaubenskämpfe hineingeboren, hat Montaigne stets neugierig und kritisch auf sich selbst und seine Umwelt geschaut. Wo andere den Überblick zu haben glaubten, sah er vor allem die Beschränktheit eigener Perspektiven. Wo andere im Namen ewiger Wahrheiten Kriege führen, steht er für Toleranz und radikale Subjektivität.
Michel de Montaignes Essais sind das bedeutendste Werk des Späthumanismus in Frankreich. Entstanden sind sie in einem Turmzimmer des Stammschlosses von Montaigne, wo dieser zwanzig Jahre lang über sich, das Leben und den Tod, über die Entdeckung der neuen Welt oder über die Freundschaft, über die Freiheit oder über die Möglichkeit der Selbstverwirklichung nachdachte.
Die Essais
- 400 Seiten
- 14 Lesestunden
»Daß ein solcher Mensch geschrieben hat, dadurch ist wahrlich die Lust, auf dieser Erde zu leben, vermehrt worden. Mir wenigstens geht es seit dem Bekanntwerden mit dieser freiesten und kräftigsten Seele so, daß ich sagen muß, was er von Plutarch sagt: ›Kaum habe ich einen Blick auf ihn geworfen, so ist mir ein Bein oder ein Flügel gewachsen.‹ Mit ihm würde ich es halten, wenn die Aufgabe gestellt wäre, es sich auf der Erde heimisch zu machen.« Friedrich Nietzsche
Über die Freundschaft
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
In Montaigne begegnet uns einer der großen humanistischen Geister der französischen Renaissance. Fünf Texte aus den weltberühmten ‘Essais’, voller Sprunghaftigkeit und Prägnanz, Überschwang und Besonnenheit, Skepsis und Hoffnung.
Von der Kunst, das Leben zu lieben
- 304 Seiten
- 11 Lesestunden
Montaigne lesen heißt leben lernen - die schönsten Essais in der gefeierten Übersetzung Hans Stiletts. „Haben wir nicht zu leben gewusst, ist es abwegig, uns sterben zu lehren ... Ich meine, dass der Tod zwar das Ende des Lebens ist, aber nicht sein Ziel, zwar sein Schlusspunkt, seine äußerste Grenze, aber nicht sein Zweck. Es muss vielmehr auf sich selber gerichtet sein, sich selber wollen.“ Getreu dieser Maxime hat Montaigne uns gelehrt, das Leben zu lieben und den Tod nicht zu fürchten. Seine Ideen zur Völkerverständigung und zur Erziehung waren so bahnbrechend wie vorurteilslos. Schöner als Montaigne gedacht und das Schöne schöner gesagt hat jahrhundertelang keiner. Hans Stilett hat seine Lieblingsessais und deren trefflichste Stellen ausgewählt, nach Sachgebieten geordnet, mit Auszügen aus anderen Werken angereichert und mit zahlreichen Abbildungen versehen. „Dass ein solcher Mann wie Montaigne geschrieben hat, dadurch ist die Lust, auf dieser Erde zu leben, vermehrt worden. Mit ihm würde ich es halten, wenn ich vor die Aufgabe gestellt wäre, es sich auf Erden heimisch zu machen.“ Friedrich Nietzsche
Um recht zu leben
- 131 Seiten
- 5 Lesestunden
"Montaignes Essais sollten nicht anders gelesen werden, als sie geschrieben wurden: auf eine freie, spielerisch schweifende Art. Spaziergänge des Denkens verlangen auch nach Spaziergängen des Lesens. So kann man die Essais beliebig aufschlagen, kann ohne schlechtes Gewissen in ihnen querlesen; egal wie, nach wenigen Seiten ist man in die suggestive Nähe des Autors gezogen und gleichzeitig ins Zentrum eigener Nachdenklichkeit" (Gerhard Staguhn in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung). - Für alle, die ihren Spaziergang des Montaigne-Lesens beim Spazierengehen unternehmen wollen, bietet sich dieses kleine Taschenbuch für die Westentasche ideal an.§
Tagebuch einer Reise nach Italien über die Schweiz und Deutschland
- 422 Seiten
- 15 Lesestunden
Zweihundert Jahre vor Goethe reist Michel de Montaigne nach Italien mit neugierigem und staunendem Blick hält er 17 Monate und 8 Tage lang die Zustände und kulturellen Kuriositäten im Europa des 16. Jahrhunderts fest ein Lesevergnügen nicht nur für Liebhaber von Reiseberichten.



