Lucien Goldmann Bücher
Lucien Goldmann war ein französischer marxistischer Theoretiker, der Soziologie und Philosophie verband. Seine Arbeit befasste sich mit tiefgreifenden Fragen der menschlichen Existenz und Gesellschaft, oft mit Betonung der Beziehung zwischen Individuum und Kollektiv. Goldmann versuchte zu verstehen, wie philosophische und literarische Ideen in spezifischen sozialen und historischen Kontexten geformt werden. Sein Ansatz bietet eine einzigartige Perspektive auf die Wechselbeziehung zwischen der inneren Welt des Menschen und externen gesellschaftlichen Strukturen.







Lukács und Heidegger
- 194 Seiten
- 7 Lesestunden
Dialektik der Befreiung
- 151 Seiten
- 6 Lesestunden
Soziologie des Romans
- 257 Seiten
- 9 Lesestunden
Studie über die tragische Weltanschauung in den 'Pensées' Pascals und im Theater Racines
Kultur in der Mediengesellschaft
- 123 Seiten
- 5 Lesestunden
Le Dieu caché
Étude sur la vision tragique dans les Pensées de Pascal et dans le théâtre de Racine
- 462 Seiten
- 17 Lesestunden
L'idée centrale de l'ouvrage est que les faits humains constituent toujours des structures significatives globales, à caractère à la fois pratique, théorique et affectif, et que ces structures ne peuvent être étudiées de manière positive, c'est-à-dire à la fois expliquées et comprises, que dans une perspective pratique fondée sur l'acceptation d'un certain ensemble de valeurs.
Georg Lukács schrieb 'Die Theorie des Romans' 1914/15 – zur gleichen Zeit, als Rosa Luxemburg ihre Spartakusbriefe, Lenin in Zürich sein Imperialismusbuch, Spengler den 'Untergang des Abendlandes', Ernst Bloch seinen 'Geist der Utopie' verfasste. Es ist das letzte große Werk, das Lukács vor seiner Wendung zum Marxismus schuf. Als es 1920 in Berlin erschien, war sein Verfasser schon aus Ungarn geflüchtet, waren die Tage der Regierung Béla Kun – der er als Kultusminister angehörte – bereits gezählt. Dieses schmale Buch, das aus dem Fragment gebliebenen grandiosen Versuch einer Dostojewski-Monographie entstanden ist, hat den Ruhm seines Autors begründet. Es ist 'ein Werk des Übergangs, seinem Gegenstand gemäß noch dem bürgerlichen Ästhetizismus der Heidelberger Jahre verhaftet, doch in seiner Thetik schon härter, schroffer und das Ziel des künftigen methodischen Wegs scharf ins Visier nehmend. Hier findet sich der Ansatz zu einer großangelegten, spekulativ weitergeführten Überlegung, der wenig Gleichwertiges an die Seite gestellt werden kann.' (Horst Althaus). Max Weber, Thomas Mann, Robert Musil, Ernst Bloch, Benedetto Croce, Walter Benjamin, Th. W. Adorno, Paul Honigsheim, später Lucien Goldmann, Peter Bürger u. a. zeigten sich nachhaltig beeindruckt.




