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Bookbot

Ingo Focke

    Unerhört - vom Hören und Verstehen
    Neid
    Die phantastische Macht des Geldes
    • Neid

      Zwischen Sehnsucht und Zerstörung

      • 284 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Neid entsteht durch Vergleiche und zeigt sich früh in der menschlichen Entwicklung, etwa in der Beziehung zwischen Mutter und Kind, Geschwistern und den Geschlechtern. Es wird deutlich, dass Neid eine Hauptquelle menschlicher Destruktivität sein kann. Oft verborgen oder verleugnet, entfaltet er seine zerstörerische Kraft, während Menschen, geprägt von einem Gefühl des Mangels, das erstrebenswerter finden, was andere besitzen. Der Band beleuchtet die heimlichen Wirkungen des Neids auf den therapeutischen Erfolg, die Produktivität und die Fähigkeit zur Dankbarkeit. Die Beiträge befassen sich mit der Erforschung des Neids, seiner Entwicklungsgeschichte, seinem verborgenen Wirken, schwierigen Behandlungssituationen, die zu Stillstand und Abbrüchen führen können, sowie dem Neid in Organisationen, der Ausbildung und Geschwisterbeziehungen. Sie zeigen auf, wie Neidprozesse in psychoanalytischen Behandlungen sichtbar werden und wie man damit umgehen kann. Der Band unterstreicht, welchen wichtigen Beitrag die Psychoanalyse zum Verständnis gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen leisten kann, in denen Neid, Idealisierung und Destruktivität häufig zu beobachten sind. Zielgruppen sind PsychoanalytikerInnen und PsychotherapeutInnen.

      Neid2018
    • Unerhört - vom Hören und Verstehen

      • 285 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Hören und Zuhören sind Aufgaben eines Psychotherapeuten und Voraussetzung für eine Verständigung zwischen ihm und seinem Patienten. Nur wenn er richtig zuhört, kann er die psychische Realität seines Patienten erforschen und Übertragungen und Gegenübertragungen im Therapieverlauf erkennen. Widerstände im Psychotherapeuten selbst können wiederum das Zuhören und das Verstehen be- und verhindern. Die Autoren dieses Bandes reflektieren in ihren Beiträgen das psychoanalytische Hören als Prozess von Verständigung und Missverstehen im Therapieverlauf. Sie fragen: - Warum ist es so schwer, zuzuhören? - Was wird gesagt, was wird gehört? - Was hören wir nicht? - Wodurch erreichen wir den anderen und wie lassen wir uns erreichen? - Was hören wir, wenn geschwiegen wird? Beiträge über Verstehen und Missverstehen in kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhängen runden diesen Band ab. Mit Beiträgen von Stefano Bolognini, Michael Günter, Haydée Faimberg, Michael Buchholz, Ingo Focke, Klaus Wackernagel, Inge Hahn, Lucia Steinmetzer, Karla Hoven-Buchholz, Irene Bozetti, Klaus Grabska, Lutz Garrels, Ute Fissabre, Ursula Kreuzer-Haustein, Alfred Bringmann, Franz Wellendorf, Johannes Picht, Dirk Hammelmann-Fischer und Susann Heenen-Wolff.

      Unerhört - vom Hören und Verstehen2014
    • Die phantastische Macht des Geldes

      • 301 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Autoren untersuchen, welchen Beitrag die psychoanalytische Theorie zum Verständnis ökonomischer Strukturen, insbesondere der Turbulenzen im Euroraum, leisten kann. Sie betonen, dass Entscheidungen im Bankensektor und an der Börse auch von psychischen Faktoren beeinflusst werden. Die Gefühlswelt der Patienten, geprägt von finanziellen Sorgen, wird dabei thematisiert. Zudem wird das heikle Thema angesprochen, dass Psychoanalyse selbst ein Geldgeschäft ist, was Spannungen in der Beziehung zwischen Patient und Analytiker hervorrufen kann. In der Einleitung wird auf die zunehmende ökonomische Sichtweise in verschiedenen Lebensbereichen hingewiesen, die auch das Gesundheitssystem und die psychoanalytische Arbeit betrifft. Die Rolle des Geldes und seiner Macht wurde jedoch in der psychoanalytischen Literatur bislang wenig behandelt. Die Autoren fragen, warum dieses bedeutende Thema so oft vernachlässigt wird. Sie diskutieren die „Gleich-Gültigkeit“ des Geldes und den Zusammenhang von Geld und Schuld, die eine Annäherung erschweren. Geld beeinflusst alle Lebensbereiche, einschließlich Paar- und Arzt-Patienten-Beziehungen. Diese Zusammenhänge werden oft verleugnet, wie Diskussionen über Ausfallhonorare im therapeutischen Raum zeigen. Gleichzeitig wird Geld als narzisstisches Allheilmittel gegen Vergänglichkeit betrachtet. Die Entscheidungen an den Finanzmärkten spiegeln unbewusste Dynamiken wider. Eine psychoanalytische Betrachtung

      Die phantastische Macht des Geldes2013