Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Die phantastische Macht des Geldes

Mehr zum Buch

Die Autoren untersuchen, welchen Beitrag die psychoanalytische Theorie zum Verständnis ökonomischer Strukturen, insbesondere der Turbulenzen im Euroraum, leisten kann. Sie betonen, dass Entscheidungen im Bankensektor und an der Börse auch von psychischen Faktoren beeinflusst werden. Die Gefühlswelt der Patienten, geprägt von finanziellen Sorgen, wird dabei thematisiert. Zudem wird das heikle Thema angesprochen, dass Psychoanalyse selbst ein Geldgeschäft ist, was Spannungen in der Beziehung zwischen Patient und Analytiker hervorrufen kann. In der Einleitung wird auf die zunehmende ökonomische Sichtweise in verschiedenen Lebensbereichen hingewiesen, die auch das Gesundheitssystem und die psychoanalytische Arbeit betrifft. Die Rolle des Geldes und seiner Macht wurde jedoch in der psychoanalytischen Literatur bislang wenig behandelt. Die Autoren fragen, warum dieses bedeutende Thema so oft vernachlässigt wird. Sie diskutieren die „Gleich-Gültigkeit“ des Geldes und den Zusammenhang von Geld und Schuld, die eine Annäherung erschweren. Geld beeinflusst alle Lebensbereiche, einschließlich Paar- und Arzt-Patienten-Beziehungen. Diese Zusammenhänge werden oft verleugnet, wie Diskussionen über Ausfallhonorare im therapeutischen Raum zeigen. Gleichzeitig wird Geld als narzisstisches Allheilmittel gegen Vergänglichkeit betrachtet. Die Entscheidungen an den Finanzmärkten spiegeln unbewusste Dynamiken wider. Eine psychoanalytische Betrachtung

Buchkauf

Die phantastische Macht des Geldes, Ingo Focke, Mattias Kayser, Uta Scheferling

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover),
Buchzustand
Beschädigt
Preis
€ 18,79

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Die phantastische Macht des Geldes
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Hardcover
Seitenzahl
301
ISBN10
360894785X
ISBN13
9783608947854
Reihe
Beschreibung
Die Autoren untersuchen, welchen Beitrag die psychoanalytische Theorie zum Verständnis ökonomischer Strukturen, insbesondere der Turbulenzen im Euroraum, leisten kann. Sie betonen, dass Entscheidungen im Bankensektor und an der Börse auch von psychischen Faktoren beeinflusst werden. Die Gefühlswelt der Patienten, geprägt von finanziellen Sorgen, wird dabei thematisiert. Zudem wird das heikle Thema angesprochen, dass Psychoanalyse selbst ein Geldgeschäft ist, was Spannungen in der Beziehung zwischen Patient und Analytiker hervorrufen kann. In der Einleitung wird auf die zunehmende ökonomische Sichtweise in verschiedenen Lebensbereichen hingewiesen, die auch das Gesundheitssystem und die psychoanalytische Arbeit betrifft. Die Rolle des Geldes und seiner Macht wurde jedoch in der psychoanalytischen Literatur bislang wenig behandelt. Die Autoren fragen, warum dieses bedeutende Thema so oft vernachlässigt wird. Sie diskutieren die „Gleich-Gültigkeit“ des Geldes und den Zusammenhang von Geld und Schuld, die eine Annäherung erschweren. Geld beeinflusst alle Lebensbereiche, einschließlich Paar- und Arzt-Patienten-Beziehungen. Diese Zusammenhänge werden oft verleugnet, wie Diskussionen über Ausfallhonorare im therapeutischen Raum zeigen. Gleichzeitig wird Geld als narzisstisches Allheilmittel gegen Vergänglichkeit betrachtet. Die Entscheidungen an den Finanzmärkten spiegeln unbewusste Dynamiken wider. Eine psychoanalytische Betrachtung