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Thea von Harbou

    27. Dezember 1888 – 1. Juli 1954

    Thea von Harbou war eine beeindruckende deutsche Autorin und Drehbuchautorin, deren Werk von starken weiblichen Figuren geprägt war, die oft als Retterinnen für die Männer in ihrem Leben fungierten. Trotz ihres Erfolgs in der damaligen, überwiegend männlichen Filmindustrie war sie keine Feministin, doch ihre Schriften erforschten komplexe Frauenrollen und deren Einfluss auf die Welt. Ihre stilistische Meisterschaft und die Fähigkeit, fesselnde Erzählungen zu verfassen, sicherten ihr einen Platz unter den führenden literarischen Stimmen ihrer Zeit.

    Thea von Harbou
    Thea von Harbou. Spione
    Der belagerte Tempel
    Der unsterbliche Acker
    Metropolis. Roman. Hrsg. u. m. e. Nachw. v. Herbert W. Franke
    Frau im Mond
    Das indische Grabmal
    • Das indische Grabmal

      • 173 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ein seltsames Erlebnis begegnet dem jungen deutschen Architekten Michael Fürbringer: Er erhält auf eine geheimnisvolle Weise den Auftrag eines indischen Maharadsche, des Fürsten von Eschnapur, für dessen verstorbene Geliebte ein Grabmal zu bauen. In Indien, im wie eine Festung verschwanzten und bewachten Schloß des Fürsten, erlebt Fürbringer die mysteriösesten Dinge. Der Architekt wird in schwierige und gefährliche Situationen gebracht, die noch verstärkt werden, als er feststellt, daß seine Frau sich ebenfalls im Palast befindet und, gleich ihm, wie eine Gefangene behandelt wird. Die Wunderwelt des Orients in ihrer geheimnisvollen Pracht und ihrer lockenden Verführung werden wach, gesteigert duch die atemraubenden Begebenheiten der Handlung.

      Das indische Grabmal
      3,0
    • Frau im Mond

      • 237 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Der Mondexperte Professor Georg Manfeldt vermutet Wasser, Sauerstoff und große Goldvorkommen auf der erdabgewandten Seite des Mondes – eine Theorie, für die er in der Wissenschaft ignoriert und ausgelacht wird. Er lebt völlig verarmt auf dem Dachboden eines Hauses. Allein der Ingenieur und Flugwerftbesitzer Wolf Helius glaubt an Manfeldts Theorien. Gemeinsam mit dem Ingenieur Windegger und dessen Verlobter, der Astronomiestudentin Friede Velten, arbeitet Helius an der Verwirklichung der ersten Mondexpedition. In den „Helius-Werften“ entsteht dafür ein imposantes Raketenschiff namens „Friede“, in dem Helius, Windegger, Manfeldt und Velten aufbrechen wollen.

      Frau im Mond
      3,6
    • Irgendwann in ferner Zukunft, in der Superstadt Metropolis: Freder, der Sohn des mächtigen Finanz-Oligarchen Fredersen, verliebt sich in das Mädchen Maria, die pazifistische Führerin der unter unmenschlicher Akkordhetze schmachtenden Arbeitermassen. Von ihr beeinflußt, will Freder seinem Vater, dem unumschränkten Herrn der Stadt, klarmachen, daß die in den untersten Kelleretagen von Metropolis schuftenden Menschen seine Brüder seien. Doch der alte Fredersen hat kein Ohr für seinen Sohn. Während Freder sich auf die Seite der Arbeiter schlägt, verbündet sich sein Vater mit dem Wissenschaftler Rotwang. Maria ist für ihn eine Aufrührerin, die es auszuschalten gilt. Das Mädchen wird gefangengenommen und durch einen Androiden ersetzt: Dieser Kunstmensch wiegelt die bisher friedlichen Unterpriviligierten auf. Endlich hat Fredersen einen legalen Grund, gegen die »Revolutionär vorzugehen. Zwar kann sein Sohn die echte Maria befreien und den Androiden entlarven, aber das Unheil hat bereits seinen Lauf genommen: Die aufgebrachten Arbeiter sabotieren die Maschinen. Und plötzlich brechen die Wassermassen eines unterirdischen Flusses in ihren Wohnbereich ein...

      Metropolis. Roman. Hrsg. u. m. e. Nachw. v. Herbert W. Franke
      3,5
    • Die Biografie beleuchtet das vielseitige Schaffen von Thea von Harbou, einer bedeutenden Theater- und Filmschaffenden des frühen 20. Jahrhunderts. Sie wird vor allem mit den Filmen ihres Ehemannes Fritz Lang in Verbindung gebracht, darunter Klassiker wie "Metropolis" und "M". Trotz ihrer prägenden Rolle im deutschen Film zwischen 1933 und 1945 wird sie oft als Nazisse verurteilt. Zudem wird ihre literarische Tätigkeit, die sowohl unterhaltende als auch propagandistische Werke umfasste, als weitgehend vergessen dargestellt, was auf thematische und ästhetische Gründe zurückzuführen ist.

      Thea von Harbou. (Unbekannte) Skizzen, Humoresken, Novellen
    • Berlin, Gartenstrasse 64: ein ehemals herrschaftliches Haus, in dem unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg die Schicksale von Menschen verschiedenster Herkunft miteinander verwoben sind

      Gartenstrasse 64
    • Die Masken des Todes

      Sieben Geschichten in einer

      • 236 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Noch bevor Thea von Harbou, die spätere Ehefrau des Regisseurs Fritz Lang, die Drehbücher zu Meilensteinen der Filmgeschichte wie Metropolis oder M – Eine Stadt sucht einen Mörder schrieb, bewies sie mit dieser Sammlung von unheimlichen Geschichten ihr Talent für die Darstellung der dunklen Abgründe der menschlichen Existenz. In den sieben in einer Rahmenhandlung miteinander verwobenen Erzählungen entwirft Thea von Harbou rund um das zentrale Thema der Konfrontation mit der Sterblichkeit eine Typologie der „Masken des Todes“, die eng mit moralischen Fragen, religiöser Opfermystik, spiritueller Läuterung und dem traumatischen Erlebnis des Ersten Weltkriegs verbunden ist. Ein Unwetter zwingt sieben Gesellen dazu, Zuflucht in einer einsamen Hütte zu suchen. Um sich die Zeit zu vertreiben, beginnen sie, sich gegenseitig unheimliche Geschichten zu erzählen. Schnell wird klar, dass alle Geschichten um ein Thema kreisen: den Tod, der in vielen Gestalten und Masken erscheint. Thea von Harbou seziert in dieser atmosphärischen Rahmenerzählung meisterhaft die Abgründe der Seele und das unausweichliche Schicksal des Menschen. Diese sorgfältig edierte und illustrierte Neuausgabe erweckt ein zu Unrecht vergessenes Werk der frühen deutschen Phantastik zu neuem Leben. Ein fesselnder Klassiker der Schauerliteratur – ergänzt durch ein informatives Nachwort von Jo Piccol sowie Illustrationen von Ladi Bartok.

      Die Masken des Todes
    • Vědeckofantasticý román They von Harbou z roku 1928 o misi na Měsíc. Román o rok později zfilmoval její muž Fritz Lang – jednalo se o jeho poslední němý film. Příběh sám je vpodstatě melodrama protkané vědeckými spekulacemi. Helius je podnikatel, který se zajímá o vesmírné cestování. Vyhledá profesora Mannfeldta, vizionáře, který sepsal pojednání o pravděpodobnosti výskytu zlata na Měsíci, jemuž se však kolegové vysmívají. Helius profesorovy teorie vezme vážně, podobně však zaujmou i bandu zlodušských podnikatelů.

      Paní na měsíci