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Ciro Alegría

    Ciro Alegría
    Širý nepřátelský svět
    Taita Rumi
    Die Welt ist gross und fremd
    Die hungrigen Hunde
    Die Welt ist groß und fremd. Roman
    Hirten, Herden, Hunde
    • Ciro Alegría erzählt die fiktive Geschichte einer indigenen Gemeinschaft in den peruanischen Anden, die so viel Realität repräsentiert, dass es schwerfällt, nicht zu glauben, dass sie Teil der Geschichte Perus ist. Schöne Prosa, voller farbenfroher Beschreibungen der andinen Landschaften, gemischt mit den Gefühlen und Charakteren, die dieses wunderbare Land bewohnen. Ein sehr gerechtes Bild dessen, was den indigenen Völkern (viele von ihnen bereits mit hispanischem Erbe) im 20. Jahrhundert widerfahren ist, was einem bewusst macht, warum Gewalt von diesen Menschen leicht als Mittel zur Lösung der Ungerechtigkeiten eines manipulierten Systems angenommen werden konnte. Es schildert auf epische Weise die Kämpfe eines indigenen Stammes ums Überleben in den peruanischen Hochlanden gegen die Gier der landhungrigen Weißen.

      Die Welt ist groß und fremd. Roman
    • Die hungrigen Hunde

      Roman. Deutsch von Wolfgang A. Luchting. Mit einem Nachwort von Walter Boehlich

      • 164 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die Symbiose Mensch – Tier und ihre Störung sind Thema des Romans. Die Indios und die Cholos, Schafzüchter der peruanischen Anden, verbindet mit ihren Hirtenhunden eine urtümliche, notwendige Lebensgemeinschaft. Die Hunde hüten den einzigen Reichtum der Menschen, die Herde; die Menschen nähren den tierischen Helfer. Gemeinsamer Feind ist die Natur, als sie durch langdauernde Dürre das Mensch/Tier-Bündnis gefährdet. Die vor Hunger toll gewordenen Hunde fallen die eigene Herde an, werden von den Menschen, ihren Herren, vertrieben. Der Auflehnung der Tiere entspricht die der Hirten gegen den Gutsbesitzer. Mensch und Tier sind ohnmächtig, eine Lösung zu finden. Die Natur allein, die sie trennte, kann sie wieder zusammenführen. Der Regen, der endlich kommt und in den wenigen Überlebenden neue Hoffnung weckt. Das Leben normalisiert sich, doch auf wie lange? Alegría bemüht sich, das Leben und die Sprache der Indios möglichst naturalistisch wiederzugeben. Dies führt zu Quechuanismen, umgangssprachlichen Wendungen, starken Eingriffen in die spanische Sprache, die von den Vertretern der neuen lateinamerikanischen Literatur abgelehnt wurden. Dennoch kommt dem Werk nicht nur literaturgeschichtliche oder etwa die Bedeutung zu, soziale Anklage gegen das »antihistorische Dasein« der Indios zu erheben; es ist ein Meisterwerk perspektivischen Erzählens und bukolischer Schilderung.

      Die hungrigen Hunde
    • Álegríův román je psán poutavě, je neobyčejně pestrý ve svých motivech z nejrůznorodějšího prostředí, a i když jeho hlavní dějová linka je tragická, jsou v něm místa humorná, citově zabarvená, lyrická i folklórní. Autor v něm pravidelně zobrazil těžké životní podmínky indiánského obyvatelstva v Peru na začátku tohoto století. Sleduje život rolnické obce, komunity, a na životních osudech Indiánů, vyhnaných z půdy, ukazuje i nesnesitelné prostředí, v němž jsou nuceni pracovat v dolech, na plantážích koky, cukrové třtiny, při sběru kaučuku v pralese i na městské periferii a v přístavech. Na pozadí divoké andské přírody, vylíčené s nevšední básnickou silou a působivostí, podařilo se autorovi vykreslit řadu plnokrevných postav.

      Širý nepřátelský svět
      3,0