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Anne Folkertsma

    Auerhaus
    Wolfszeit
    Nastjas Tränen
    • Nastjas Tränen

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Nach dem Bestseller «Sie kam aus Mariupol» ein Frauenschicksal über Herkunft, Heimatlosigkeit, über Freundschaft, Geborgenheit und Liebe. Als Natascha Wodin 1992 nach Berlin kommt, sucht sie jemanden, der ihr beim Putzen hilft. Am Ende fällt die Wahl auf eine Frau aus der Ukraine – dem Herkunftsland ihrer Mutter, die im Zweiten Weltkrieg als Zwangsarbeiterin nach Deutschland verschleppt wurde. Für Natascha Wodin ist es, als würde sie von ihrem Schicksal erneut eingeholt. Im Heimweh dieser Ukrainerin, mit der sie mehr und mehr eine Freundschaft verbindet, erkennt sie das Heimweh ihrer Mutter wieder, die daran früh zerbrochen ist. Jetzt, Jahre später, zeichnet sie mit verhaltener, tief anrührender Poesie das Porträt von Nastja, einer kämpferischen Frau.

      Nastjas Tränen2022
      4,2
    • Wolfszeit

      Deutschland und die Deutschen 1945 - 1955

      Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2019 Harald Jähners große Mentalitätsgeschichte der Nachkriegszeit zeigt die Deutschen in ihrer ganzen Vielfalt: etwa den „Umerzieher“ Alfred Döblin, der das Vertrauen seiner Landsleute zu gewinnen suchte, oder Beate Uhse, die mit ihrem „Versandgeschäft für Ehehygiene“ alle Vorstellungen von Sittlichkeit infrage stellte; aber auch die namenlosen Schwarzmarkthändler, in den Taschen die mythisch aufgeladenen Lucky Strikes, oder die stilsicheren Hausfrauen am nicht weniger symbolhaften Nierentisch der anbrechenden Fünfziger. Das gesellschaftliche Panorama eines Jahrzehnts, das entscheidend war für die Deutschen und in vielem ganz anders, als wir oft glauben.

      Wolfszeit2020
      4,1
    • Auerhaus

      Roman

      • 235 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Sechs Freunde und ein Versprechen: Sie wollen ihr Leben nicht in die gängigen Kategorien von Geburt, Schule, Arbeit und Tod pressen. Deshalb ziehen sie in eine WG im Dorf, was als unerhört gilt. Ihr Ziel ist nicht nur, ihr eigenes Leben zu retten, sondern vor allem das ihres besten Freundes Frieder, der an seinem Lebenssinn zweifelt. Bov Bjerg erzählt mitreißend und einfühlsam von Liebe, Freundschaft und dem Einfallsreichtum dieser Idealisten, der als Notwehr gegen das Vorgefundene dient. Ihr Streben nach Glück wird zum Kampf um Leben und Tod. „Gelegentlich, sehr selten, gibt es Bücher, die sind wie Songs. Man möchte das Auge sofort wieder auf den Beginn der ersten Seite setzen.“ – Robert Stadlober. „Wir sollten alle im Auerhaus wohnen.“ – David Wagner. „Bov Bjerg zeigt berührend, dass der Tod letztlich nur eine Erinnerung an das Leben ist, das wir geführt haben.“ – Horst Evers. „Das hat einen guten Sound, das hat Kraft. Plötzlich bin ich wieder 17, 18, will mit ihnen aufbrechen, ausbrechen, lieben, Unsinn machen.“ – Clemens Meyer. „Auerhaus zeigt, dass die Kostbarkeit einer Gemeinschaft aus den Besonderheiten der Einzelnen erwächst. Ein schönes und warmherziges Buch.“ – Terézia Mora. „Ein schöner Bericht über jene schweren Jahre, die man Jahrzehnte später als die besten Jahre bezeichnet.“ – Christoph Hein.

      Auerhaus2017
      3,6